Montag, 4. Juli 2011

PID ist ein Verbrechen

Aber niemand kann mir erzählen, dass solch ein gewaltsamer Eingriff mit Substanzverminderung folgenlos für das werdende Kind bleibt.
Gibt es irgend ein lebendes oder totes kugeliges Gebilde dass man anstechen und Teile des Inhaltes absaugen kann, ohne negative Folgen für das Gebilde? Egal ob Ball, Luftballon, Kokosnuss oder ein Kopf oder sonstwas: wenn man es anbohrt und Teile des Inhaltes entnimmt, fügt man dem Ganzen schweren Schaden zu, aber bei einer Eizelle soll das angeblich nicht so sein? Zudem kennen wir ja die Lebensregel: je grösser der Vorteil (Erkenntnisgewinn durch PID) einerseits, desto grösser die Nachteile anderseits.Neulich zufällig bei "Hart aber fair" reingezappt und gesehen, dass der zuständige Facharzt in der Runde sogar ähnliche Überlegungen eines anderen Diskutanden abgebügelt hat mit einer Bemerkung wie: das sei zu fachbezogen. Also wir sollen den Experten nicht auf die Finger schauen. Schöne Neue Welt. Aber wenn es keine wissenschaftlichen Untersuchungen über mögliche negative Folgen eines durch PID ausgewählten Embryos gibt, wie kann man eine nicht untersuchte Methode gesetzlich erlauben?

Ex-Gesundheitsministerin Schmidt hat in o.g. Sendung mit ihrer Ablehnung der PID keine Frau zwingen wollen ein behindertes Kind auszutragen, bzw sich eine genetisch kranke Eizelle einpflanzen zu lassen, sondern Frau Schmidt will wohl Frauen davor bewahren, unwissentlich jenes Kind in sich wachsen zu lassen, dass als Eizelle zuvor von medizinischen Technikern angestochen, angezapft, bis auf die Gene untersucht und nach unbekannten Kriterien bewertet, selektiert und Frauen eingepflanzt wird.