Dienstag, 17. Mai 2011

Meine FilmKritik: Die Mothmann-Prophezeiungen

Ich erkenne in der Handlung des Films drei Aspekte von denen ich glaube, dass sie auf interessante Teile von Wirklichkeit deuten. Bei zweien davon sehe ich eine gegenseitige Bezüglichkeit; der dritte Aspekt weist in eine mir bislang wenig transparente und luzide, faszinierende Richtung.

Das Zusammenhangs-Paar sehe ich in dem Namen der geheimnisvollen, hellsehenden und Gedanken lesenden Telefonstimme, der sich "Indred Cold" nennt. Wie ich hier schon mehrfach ausgeführt habe, praktizieren die Überwachungs- und Macht-Eliten offenbar die Technologie des Gedankenlesens mittels eisgekühlter, surpraleitender Antennen. Der magisch-mysteriöse Anrufer "Indred Cold", der augenscheinlich alles sieht und weiss, ist also offenbar ein Angehöriger der Überwachungs-Eliten, der mittels eisgekühlter Gedankenlese-Antennen den Protagonisten so weitgehend überwachen kann, dass er dessen Gedanken lesen und folglich auch sehen kann, was dieser sieht und vorhat.

Die Technik ist heute auch so weit, dass man originale Stimmen beliebige Texte sprechen lassen kann und es klingt wie das Original. Wenn der Protagonist im Film also am Telefon die Stimme seiner verstorbenen Frau hört, die ihm Dinge sagt, die er von ihr noch nie gehört hat, so ist das keine Magie, kein Wunder, sondern technisch durchaus möglich (wohl solange es zu keinem direkten Gespräch kommt, was im Film tatsächlich ja auch nicht passiert).

Eine andere Sache ist das "Motor Inn", in dem viele der Merkwürdigkeiten passieren. Die Kamera fährt immer wieder in Grossaufnahme auf das Reklameschild. Jedoch "Motor-Inn" scheint eigentlich eine eher selten gebrauchte Bezeichnung für ein US-Autobahn-Motel zu sein. Der Begriff hat im Film also eine besondere Bedeutung. Wenn man sich vergegenwärtigt, dass man unter Motor auch einfach Antrieb verstehen kann, dann wäre das Motel ein "Antriebs-Inn". Und "Inn" als ein Ort, wo der Effekt, das Ergebnis von Antrieb passiert. Zur Veranschaulichung stelle man sich vor, das kürzliche Erdbeben vor Japan war ein Antrieb, ein Motor, und der Tsunami die Antriebswelle. Das Fukushima-Atomkraftwerk, wo der Tsunami auftrifft und es verwüstet, wäre dann das Motor-Inn.

Eine meiner Arbeitshypothesen sieht so aus, dass man Motor-Inn-Effekte durch das Zusammentreffen von zwei Kraftlinien erzielt, die jede für sich wirkungslos ist. Vielleicht hat man mitlerweile Möglichkeiten gefunden, die Erdmagnetfelder zwischen dem Nord- und Südpol zu manipulieren und als Antriebswelle zu benutzen. Könnte man dann auch noch quer dazu Kraflinien aussenden, wäre denkbar dass, wie an Kreuzungspunkten von Längen- und Breitengraden, an den Schnittpunkten von Kraftlinien es zu Effekten, zu Motor-Inns, kommt. So ähnlich wie auf See bei den sog. Monsterwellen / Freakwaves. Sie entstehen wenn sich zwei zusammenlaufende Strömungswellen gegenseitig verstärken. Dieses Prinzip ist universell, seine Anwendung könnte man sich in vielen Bereichen vorstellen. Beispielsweise auch in der Biologie, Psychologie, Physik, Chemie, im Magnetismus, der Politik usw.
Das Motor-Inn im Film als Ort mysteriöser Ereignisse könnte also als ein Schnittpunkt technisch erzeugter Energiefelder und -wellen zu verstehen sein. Wobei man sich nicht nur zum Schnittpunkt hinströmende Ereignisse vorstellen kann, sondern es könnten auch von dort Dinge herausgeleitet werden, wie beispielsweise Informationen. Vielleicht ein ähnliches Prinzip wie bei einem Theremin: Zwei Schwingkreise erzeugen ein gemeinsames Zwischenfeld. Wenn sich etwas in dieses gemeinsame Feld hinein bewegt oder darin bewegt, dann verändert seine Grösse/Masse und seine Position die Schwingungen. Aus den Schwingungsänderungen können Rückschlüsse auf die Eigenschaften des "Störkörpers" gezogen werden.