Freitag, 17. Juli 2015
Der erste von 10 000
Wenn es wirklich nur um die sichere Identifizierung der Passhinhaber ginge, würden tatsächlich die Abrdrücke der kleinen Finger ausreichen, was relativ unbedenklich wäre, weil die kleinen Finger kaum woanders Abdrücke hinterlassen. Hingegen die Abdrücke der Zeigefinger können fast überall heimlich abgenommen werden, wo Menschen etwas angefasst haben. Ob Trinkgläser oder Zigarettenpackungen in einer Bar (zerknüllen viele darum instinktiv ihre leeren Packungen?), Autotüren, Bürogegenstände, alles mögliche. Heutzutage lassen sich Fingerabdrücke vermutlich schnell mittels Speziallampe und Spezialoptik in jedes Smartphone einscannen. Wenn von jedem Passinhaber die Abdrücke seiner Zeigefinger im elektronischen System gespeichert sind, dann könnte man beispielsweise heimlich die Fingerabdrücke an den Gläsern und Gegenständen einer Bar erfassen und an Insider oder Hacker verkaufen, und die wissen dann, wer dort war und anhand der Reste im Glas auch, was die Personen getrunken haben. Oder jemand gibt seinen Leihwagen zurück. Überwacher scannen dann innerhalb weniger Minuten sämtliche Fingerabdrücke an Lack, Griffen, Sonnenblende usw in ihren MiniComputer ein, sortieren den erkannten Abdruck des Kunden aus, und die restlichen Abdrücke sind dann identifizierbare Personen, die mit dem Kunden in körperlicher, jedenfalls direkter persönlicher Beziehung stehen, inklusive Zeitraumzuordnung. Das funktioniert natürlich auch mit jedem Auto und mit allen die Autos nutzen. Wohlgemerkt, wir reden hier nur über unschuldige, unverdächtige Menschen, die aus anderen Gründen für Überwacher interessant sind (vielleicht haben es die Überwacher auf wohlhabende Männer und attraktive Frauen abgesehen). Ohne die beim PaßAntrag hinterlegten Fingerabdrücke könnten sie das alles nicht herausbekommen (mal abgesehen davon, dass Ärzte sich etwas dazu verdienen könnten, wenn sie von ihren Patienten in Narkose heimlich deren Fingerabdrücke genommen und verkauft haben)! Die kleinen Finger hinterlassen vermutlich so gut wie nie Abdrücke - weil sie zum Greifen kaum genutzt werden, und weil sie nur mit wenig Druck eingesetzt werden, aber sie sind zur Identitätsfeststellung genauso eindeutig wie die übrigen Finger. Dass man dennoch nicht die Abdrücke der kleinen, sondern der Zeigefinger abgeben muss, wenn man aus Deutschland bzw der EU raus will, ist schlagender Beweis, dass es um die TotalErfassung und -Überwachung von uns geht, also im Hintergrund um anderen, um polizeilichen und geheimdienstlichen Zugriff, und es zeigt dass die Bürger mit offenen Augen pennen (Eyes wide shut) und die Politiker keine Demokraten sondern gekaufte, faschistische Idioten sind.
Die Augen der gesamten Bevölkerung Indiens (über 1 Milliarde Menschen, rund 20 % der Weltbevölkerung) wurde bereits elektronisch erfasst. Irgendwann sagt man dann uns Deutschen oder Europäern, wenn die armen, unterentwickelten Inder sich alle haben mit ihren Augen registrieren lassen, also alle sich von der Maschine haben in ihre Augen blicken lassen, dann doch wohl erst recht wir demokratisch voll entwickelten Einwohner eines Techniklandes. Und den Indern sagt man, wenn die korrekten, ordentlichen Deutschen sich dennoch wie Kriminelle alle mit ihren Fingerabdrücken haben registrieren lassen, dann doch wohl erst recht die viel chaotischeren Inder. Und am Ende (also Morgen Abend) ist die gesamte Weltbevölkerung mit Augen, Fingerabdrücken, Genen, GPS-Daten, Kontodaten, Bewegungsprofilen und allem anderen Daten komplett erfasst und verksklavt.
Mittwoch, 17. Juni 2015
Buchkritik: "Wem gehört die Zukunf", von Jaron Lanier
Einerseits preist er jene Gefühle, die ihm beim Überschreiten von Grenzen kommen, womit er wohl (auch oder vor allem) die Grenzen der Legalität meint, anderseits betont er strickte Abgrenzungen der Mileus und ist gegen eine Transparenz bei Einkommens- und Vermögensverhältnissen - nach dem Motto: Was die Unterschicht nicht über die Reichen und Mächtigen weiss, das macht sie auch nicht heiss - also Frieden durch Intransparenz und Verdummung.
Er übersieht oder ignoriert dabei, dass die gehobene Mittel- und Oberschicht als Überwachungs-Elite zwar alles über die Menschen der Unter- und unteren Mittelschicht weiss und in Bezug auf deren finanzielle Armut sicher nicht neidisch zu sein braucht, aber es könnte andere Eingenschaften der beobachteten Menschen geben, auf welche die Überwacher neidisch sind - und dann auch die Möglichkeit haben, entsprechend aber heimlich zu intervenieren. Umgekehrt haben die heimlich Überwachten keinerlei Möglichkeit, gezielt Einfluss auf die Überwacher zu nehmen - also eine sehr einseitige Angelegenheit, die der Autor mit seinem Buch verfestigen und von ihr profitieren möchte.
Warum der Autor so viele Dinge anreisst, ohne sie zu Ende zu denken, damit könnte er vielleicht die Strategie verfolgen, unzählige Leser seines Buches auf der ganzen Welt zu provozieren, seine unausgegorenen Ideen weiter zu spinnen oder Alternativen zu entwickeln. Lanier bräuchte dann nach einiger Zeit nur noch nach Stichwörtern aus seinem Buch zu googeln und bekäme dann global zusammengefasst sämtliche Texte präsentiert, die Leser seines Buches verfasst und ins Netz gestellt haben - so wie zB diesen Blogeintrag hier. Die global kostenlos eingesammelten Ideen liest er dann, formuliert sie etwas um und macht daraus ein neues Buch, dass er unter seinem Namen verkauft. Darum will ich über das Buch nicht weiter ins Detail gehen.
Freitag, 12. Juni 2015
Warum strömen tausende Afrikaner nach Europa?
Zwei weitere Quell- oder Durchgangsländer für Flüchtlinge sind u.a. Ägypten und Libyen. In Ägypten wurde die Revolution vom Militär wohlwollend begleitet, das zu grossen Teilen von den USA mitfinanziert ist und das grösste in der arabischen Welt ist, der Mubarak-Clan wurde aus der Macht gedrängt, die Muslime ausgebootet, und nun regiert ein Ex-Militär - und damit indirekt auch die USA.
Auch werden von europäischen und anderen westlichen Industriestaaten die Meere vor den Küsten Afrikas rücksichtslos leer gefischt - darum einheimische Fischer arbeitslos werden und die Bevölkerung hungert - auch Gründe für Flucht nach Europa. Die Überfischung der Meere ist seit vielen Jahren ein Thema in den Medien, aber warum gibt es in Deutschland keinerlei staatliche Initiative die Gründung von Fischfarmen hier oder in Afrika zu fördern?
Seit vielen Jahren engagiert sich China in zahlreichen afrikanischen Staaten. Man kooperiert mit dem Ziel einer Win-Win-Situation. Die Chinesen bauen Bodenschätze ab, schaffen dafür im ganzen Land Infrastruktur, bauen Krankenhäuser und Schulen, installieren Trinkwasserversorgungen, betreiben also quasi eine Art Nation-Building.
Was macht Europa? Es missbraucht Afrika als Müllkippe. Dann zeigen unsere Medien schmutzige Lebensverhältnisse in Afrika, mit der zynischen Suggestion, die Afrikaner hätten kein Hygiene-Bewußtsein. Aber wo europäischer Müll abgeladen wird, kann keine Landwirtschaft betrieben werden, und die sozialen und finanziellen Strukturen werden durch ansteigende Krankheitsfälle überlastet. Alles Gründe für Fluchtversuche nach Europa.
Wer in Deutschland regelmäßig Meldungen und Berichte aus und über Afrika im TV sehen will, der bekommt nichts von ARD und ZDF. Man muss dafür Auslands-TV gucken: Al Jazeera, BBC, CNN, CCTV, France24, und vielleicht noch einige andere. Diese Sender bringen mindestens einmal jede Woche für eine halbe bis eine Stunde lang Berichte und Reportagen nur über Afrika. In der ARD läuft einmal die Woche für eine halbe Stunde der Weltspiegel, wo die Deutschen erfahren, dass sie nicht allein auf dem Globus existieren.
Aber das ZDF sendet sein Hochglanzprogramm angeblicher deutscher Wirklichkeit auch nach Afrika, über den Satelliten Eutelsat. Wer stolz darauf war, dass die deutsche Krimiserie Derrick in der ganzen Welt bekannt war, der darf sich nicht wirklich wundern, wenn gutgläubige Menschen, die noch nicht von der verlogenen westlichen Medien-Kultur verdorben sind, tatsächlich glauben, was deutsche Staatssender von Morgens bis Abends in die Welt hinaus versenden: All die verlogenen Arzt-, Krankenhaus-, Krimiserien und Telenovelas wie Lindenstraße, die ja genau genommen Heile-Welt-Lügen über die Wirklichkeit in diesem Lande verbreiten. Gemacht, um den Deutschen eine heile Welt vorzutäuschen, wirken sie auf Afrikaner wie ein Magnet. Und unsere Medien und wir als Publikum stellen uns doof, unwissend und überrascht. Das ist teuflisch.
Donnerstag, 2. April 2015
Elser - eine Inszenierung?
Welche Dinge stützen diesen Verdacht? Es gibt einerseits Interpretationen und Einschätzungen, von Dingen, die man für menschlich wenig glaubwürdig, wenig wahrscheinlich und irgendwie für untypisch halten kann, also eher Gefühls-Einschätzungen über menschliches Verhalten, und es gibt logische Widersprüche. Beide Bereiche haben ihre Berechtigung und finden sich in der betreffenden Sache.
Ich jedenfalls finde es etwas zweifelhaft, dass jemand sich in einem Wirtshaus über Wochen immer wieder unbemerkt einschliessen lassen kann, es immer wieder unbemerkt verlassen kann, wenige Wochen bevor der von allen geliebte und verehrte Diktator in den Räumen eine Rede halten soll, und dieser (arbeitslose?) Handwerker hat auch noch das Geld und die Möglichkeit, sich Sprengstoff und einen Zeitzünder zu beschaffen, und er kann angeblich eine Säule neben dem Rednerpult unbemerkt aushöhlen und den Sprengstoff unbemerkt in den Keller des Wirtshauses bringen, aber zufällig verlässt das Zielobjekt des Anschlags, also Hitler, wenige Minuten vor der geplanten Explosion das Haus. Und obwohl Elser das alles angeblich völlig unbemerkt hat machen können, wird er schon kurz darauf von den Häschern des Systems an der Grenze zur Schweiz gefasst. Wie haben die das alles in so kurzer Zeit herausgefunden? Es gab noch kein Internet und keine Überwachungskameras. Und warum wurde Elser, anders als alle anderen Widerständler, nicht wie diese sofort hingerichtet, sondern erfuhr sogar Jahre lang eine Vorzugsbehandlung im Gefängnis?
Ich finde, das sieht alles sehr nach einer abgekarteten Sache durch die Nazis selbst aus. Vielleicht haben die Elser heimlich zum Attentat angestiftet, haben sich dazu unter falscher politischer Identität nur heimlich mit ihm getroffen, so dass er für alle die ihn kannten, wie ein Einzelgänger bzw Einzeltäter aussah, die Nazis haben ihn seine Aktivitäten im Bürgerbräukeller ausführen lassen, haben so getan, als bemerkten sie ihn nicht, man hat ihn mit Sprengstoff und den nötigen Informationen ausgestattet, hat dafür gesorgt, dass Hitler rechtzeitig vor der Explosion das Gebäude verlässt, und man konnte Elser natürlich sofort schnappen. Durch ein (vermeintliches) Attentat auf Hitler konnten die Nazis den Rest der Bevölkerung gegen bestimmte Feinde mobilisieren, überhaupt die Bevölkerung militärisch einstimmen auf die gnadenlosen Aktionen gegen alle Anti-Faschisten, und man konnte Hitler als unverwundbar, quasi als von Gott oder dem Schicksal auserwählten Heilsbringer darstellen.
Aber warum stellen sich Historiker und Medien nicht die Frage einer Inszenierung durch die Nazis? Zwei mögliche Gründe:
Je mehr angebliche Widerständler es gegeben hat, desto besser für das Image Deutschlands. Eine Aufdeckung des vermeintlichen Attentats auf Hitler, als Inszenierung der Nazis, würde ein Bewusstsein in der Bevölkerung wecken, wie raffiniert die Herrschenden vorgehen, was auch für heutige Verhältnisse nicht erwünscht ist - die Herrschenden brauchen Untertanen, die nur einfach denken.
Samstag, 14. März 2015
Auf die bunte Medienwelt des Westens reingefallen: Boris Nemtsov
Dennoch habe ich Kritik. Im ARD-Interview redet er, als seien die westlichen Medien mit ihm befreundete Vorbilder und Maßstäbe für Demokratie und Rechtstaatlichkeit. Aber ARD & ZDF sind unermesslich reiche Überwachungs- und Informations-Imperien, und ihre Journalisten sind fremdgesteuerte Rädchen in einem sanften faschistischen Getriebe. Was Boris Nemtsov über die Mafia in der russischen Regierung sagt, das trifft doch auch auf deutsche Machtverhältnisse zu. Was glaubt er denn, aus welchem Geheimdienst der BND hervorgangen ist, und aus welchem Reich die Bundesrepublik. Ich erwarte bei solchen Interviews mit russischen oder muslimischen Systemkritikern dann manchmal, dass einem von der Fernseh-Crew der Kragen platzt und er den Kritiker endlich aufklärt: Das ganze Westfernsehen dient auch nur der Überwachung, Einhegung und Gleichschaltung, kaschiert als Unterhaltung und Verbraucherinformation, ohne dass die Bevölkerung das merken soll. Auch vermisse ich entsprechende Nachfragen an den Kritiker, ob er denn keine Amerika und West kritischen TV-Sender oder Webseiten konsumiert? Was meinen Sie denn, wie der Westen funktioniert und warum Deutschland wirtschaftlich so erfolgreich ist - doch nicht in dem Medien und Geheimdienste gegeneinander arbeiten? Haben Sie noch nie den Begriff Deutschland-AG gehört? Alle Autoritäten und Institutionen arbeiten Hand in Hand. Kritik gibt es nur in den extra dafür geschaffenen Sandkästen. Wie etwa in System kritischen Weblogs, die keiner liest - ausser die Überwachungs-Mafia.
Die Internet-Technologie wurde von Vinton Cerf Anfang 1973 als Teil eines Projekts unter dem Vorsitz von Robert Kahn entworfen und von der Advanced Research Projects Agency (Forschungsprojektagentur) vom US-amerikanischen Verteidigungsministerium durchgeführt. Danach bemühte sich Cerf, das Internet aufzubauen, zu skalieren und zu standardisieren. 1984 wurden die Technik und das Netzwerk privaten und öffentlichen wissenschaftlichen Agenturen zur weiteren Entwicklung übergeben.
Wer bei US-Verteidigungsministerium nicht auch an die CIA denkt, erscheint naiv und schlecht informiert. Vielleicht hat Boris Nemtsov das Internet mit dem WWW verwechselt.
Hofstetter im Interview ausgetrickst
Hofstetters Beschreibung, dass nun erstmals der Mensch selber zum Gegenstand wirtschaftlicher Optimierungsstrategien geworden sei, erscheint als Geschichts vergessender Schwachsinn, denn jeder Herrscher hat seine Untertanen und insbesondere das Militär, nach seinen Effizienzkriterien optimiert. Und die Neuzeit hat das augenfällig weitergeführt mit der Fliessband- und Akkordarbeit. Ganze Heerscharen von Experten sind seit langem damit beschäftigt, den Menschen und seine Arbeitsabläufe zu analysieren und zu optimieren. Der Fortschritt hat auch die Arbeits-Optimierungs-Experten mit immer raffinierterer Technologie zur Überwachung und Analyse ausgestattet, womit die Beobachtung und die Beobachter immer verborgener und unbemerkter agieren können. Was ist neu? Vielleicht dass der Mensch, das Individuum als Objekt sich dem nicht mehr entziehen kann, weil die Seite der Überwacher ein einziger, global vernetzter Organismus ist, der über raffinierteste Überwachungstechnologie und unermessliche Reichtümer verfügt. Ein gefrässiger Super-Organismus, ein Raubtier, ein Alien, wie in zahllosen SciFi-Thrillern beschrieben. Der normale Mensch ist da wie ein Nacktmull in einer Schlangengrube. All das scheint Yvonne Hofstetter zu ahnen und will es vielleicht öffentlich sagen, wird aber von Interviewern in den Leit- und Massenmedien durch raffinierte Gesprächsführung daran gehindert. So zumindest mein Eindruck, weil oder trotzdem ich ihr Buch (noch) nicht gelesen habe.
Dienstag, 3. März 2015
Buchkritik: Y. Hofstetter - "Sie wissen alles"
Freitag, 6. Februar 2015
Fernsehleute unfassbar reich
Die TV-Journaille deckt ja gerne auf, über welches Vermögen Florida-Rolf und andere Hartz4-Empfänger verfügen, welche Zuverdienste der eine oder andere Politiker nur mit Vorträgen und Pöstchen einsackt, und sie sind live dabei, wenn Wohnungen zwangsgeräumt, Versicherungs- und Sozialbetrüger überwacht und dann hopps genommen werden - also sie gucken sich die Vermögens- und Einkommensverhältnisse vieler anderer sehr genau an und machen sie öffentlich - was zB im Falle von Politikern nicht verkehrt ist.
Aber mit wievielen Euros die Bildschirmpräsenz der TV-Charismatiker bezalt wird, und wie ihr typischer Arbeitstag, ihre Arbeitswoche, ihr Arbeitsmonat aussieht, das erfahren die GEZ-Gebührenzahler leider nicht. Dazu bedurfte es erst der investigativen Frage von Daniel Küblböck im Dschungelcamp vor einigen Jahren, dem eine blonde Tagesschau-Sprecherin irgendwas von - wenn ich mich nicht falsch erinnere - 300 Euro pro Sendung? sagte. Also für eine viertel Stunde Vorlesen vor der Kamera. Natürlich gehört auch Vor- und Nachbereitungszeit dazu. Einlesen, nachfragen, Kamera gerechtes Zurechtschminken, anschliessende Kritik, usw. Lass es insgesamt eine oder zwei Stunden sein. Also pro Tag geschätzt 2 Stunden Arbeitszeit für 300 Euro. Die wechseln sich ja ab, pro Sprecher vielleicht eine Woche oder zwei pro Monat. 14 Tage mal 300 Euro macht 4100 Euro für 28 Stunden Arbeit pro Monat. Also gerundet für quasi eine 30 Stunden Woche 4000 Euro, die restlichen 3 Wochen jedes Monats wären frei.
Eine Vertreterin der Tagesthemen hat in einer TalkShow mal was zu ihren Arbeitszeiten gesagt und grob ihren Arbeitsmonat umrissen. 1 Woche Arbeit, danach 1 Woche frei. Also pro Monat 2 Wochen Arbeit, 2 Wochen frei. Weil die Tagesthemen doppelt so lang sind, wie die Tagesschau, und die Moderatoren nicht nur ablesende Sprecher sind, sondern richtige Journalisten, die auch Interviews machen und moderieren, und deren Arbeit wohl schon Mittags oder Nachmittags beginnt, bekommen die sicherlich ein Mehrfaches des Honorars von blossen Sprechern. Für die doppelte Sendezeit vermutlich doppeltes Geld. Mit wieviel mag die höher qualifizierte Arbeit vor der Kamera belohnt werden? Doppelt, dreifach, vierfach? Mal angenommen die Mitte, also das Dreifache, was dann pro Sendung 1800 Euro wären. Bei 14 Sendungen pro Monat wären das rund 25 000 Euro. Die monatliche Arbeitszeit von 2 Wochen ist bestägter Fakt. Wenn auch das mutmassliche Honorar einigermassen der Wirklichkeit entspricht, dann nimmt es kein Wunder, dass der Job innerhalb der ARD so heiss begehrt ist und offenbar als eine Art Lottogewinn mit Königskrönung angesehen wird.
Dienstag, 27. Januar 2015
Die geheime Wahrheit über die Widerstandsgruppe "Weiße Rose"?
Als die Studentin Sophie Scholl in München von einer ihrer Schwestern besucht wurde und beide beim Spaziergang durch die Stadt System kritische Mauerparolen sahen, soll Sophie im Verschwörerton gesagt haben, Die Nacht sei die Zeit der Freien.
Einige Mitglieder hatten reichlich Fronterfahrung, und Sophie Scholl war mit einem Wehrmachtsoffizier befreundet. Dennoch glaubte Sophie Scholl nach ihrer Verhaftung im Februar 1943 angeblich, dass vielleicht noch während ihrer Haft der Krieg zu Ende sein könnte, tatsächlich dauerte der Krieg aber noch zwei lange Jahre und Monate.
Hatte jemand den Mitgliedern der Weissen Rose 'Sand in die Augen gestreut', sie mit falscher Hoffnung gefüttert?
Eine überlebende Frau aus dem Widerstandskreis soll später - Sinn gemäss mit meinen eigenen Worten formuliert - gemeint haben, die ganzen Flugblattaktionen seien nüchtern betrachtet eigentlich Schwachsinn gewesen.
Hatte die "Weisse Rose" die Aktionen nur gemacht, weil sie glaubte, der Krieg sei eh verloren, es könne nur noch darum gehen, den Schaden zu begrenzen, also eine möglichst schnelle Kapitulation zu bewirken, und die Gefahr für Widerständler werde immer geringer?
Kurz vor dem Beginn der Weissen Rose kam jemand, Jürgen Wittenstein, in Kontakt zu den Geschwistern Scholl und ihrem Freundeskreis, war oft mit dabei, auch zur Fahrt an die Ostfront im Winter 42/43, gehörte aber wohl irgendwie dennoch nicht richtig dazu. Merkwürdig an ihm ist, dass er auf einem Foto (in einem Buch zum Thema, aber dieses Foto finde ich nicht im Internet!), wie er im Zugabteil an die Ostfront aus einem offenen Fenster lehnt, feine helle Handschuhe trägt und ganz entspannt und gut gelaunt wirkt, wie ein Unantastbarer. Auch sind fast alle Fotos, die in den Medien gemeinhin über Sophie Scholl gezeigt werden, von ihm geknipst worden, obwohl sie nicht eng befreundet waren, so als habe er gewusst, dass Bilder von Sophie Scholl irgendwann mal wichtig für die Öffentlichkeit werden würden.
Ebenfalls auffällig ist, dass der berühmte deutsche Dichter Thomas Mann aus dem Exil in Grossbritannien in einer Rede via BBC an das Deutsche Volk nach der Hinrichtung der Geschwister Scholl davon sprach, es seien "brave junge Leute" gewesen. Das Wort "brav" hat im Deutschen eine völlig andere Bedeutung als das englische "brave".
Während das englische "brave" mutig bedeutet, meint das deutsche "brav" folgsam, gehorsam, Befehlen gehorchend.
Mann war damals fast 70, und als konservativer deutscher Dichter war er wohl kaum geneigt, in seine Muttersprache Anglizismen zu übernehmen. Man darf also wohl davon ausgehen, dass er mit "brav" die deutsche Bedeutung meinte. Aber warum bezeichnete er die Geschwister Scholl als gehorsam, folgsam?
Merkwürdig ist auch, dass die Geschwister Scholl, obwohl nur schriftliche Widerständler, innerhalb kürzester Zeit nach ihrer Verhaftung vor Gericht gestellt, sofort verurteilt und noch am selben Tag hingerichtet wurden. Warum diese Eile? Andere Mitgleider blieben bis zu einem halben Jahr in Haft. Den angeblichen Hitler-Attentäter Georg Elser, der Hitler sogar ermorden wollte, und das schon vor dem Krieg, hat man sogar Jahre lang in Haft gehalten.
Aus all dem könnte man den Schluss ziehen, dass die Geschwister Scholl und vielleicht weitere Mitglieder gezielt manipulierte Bauernopfer waren, die von verborgenen Kräften dazu gebracht wurden, Widerstand zu leisten, um dann hingerichtet zu werden.
Sicherlich macht es sich für eine Kriegspartei gut, wenn im Land des Gegners symphatische Menschen sich gegen die eigene Regierung wenden und dafür hingerichtet werden.
Man stelle sich vor, in den USA, wo es keine Kämpfe mit Deutschland gab, sollen hunderttausende Mütter ihre Söhne als Soldaten gegen Nazideutschland nach Europa entsenden. Von KZs war seinerzeit noch wenig bekannt, und in den USA selbst ging es friedlich und erfolgreich zu. Es gab noch die Front gegen Japan, da wollten viele vielleicht nicht gern auch noch gegen Teile Europas kämpfen.
Auch hätte ein Deutschland völlig ohne inneren Widerstand gegen die Naziherrschaft nach dem Krieg vermutlich wenig Sympathie von der Welt erfahren. Je mehr Widerständler, desto besser für das Nachkriegs-Renommee Deutschlands, und damit für die wirtschaftliche und poltische Prosperität des Landes.
Aber Widerständler kann sich jeder nennen. Wie erkennt man Widerständler am Besten? Als vom System Hingerichtete!
Freitag, 23. Januar 2015
Mythbusters Manipulation
Was ihr jedoch unterschlagen habt, und wie ich
mir kaum vorstellen kann, nicht ohne Absicht, ist der nicht
unwesentliche Umstand, dass die attraktiven Ablenkungspersonen nicht
wirklich das Ziel hatten abzulenken, sondern im Gegenteil die
Testpersonen an die zu lösende Aufgabe heran geführt haben. Man könnte
sagen, sie haben sie motiviert. Bekanntlich gilt "Sex sells". Man könnte
eure Manipulation also vielleicht so zusammenfassen: Ihr habt die Macht
der Attraktivität des anderen Geschlechts verschleiert, weil diese
Macht ein zentraler Teil der Herrschaftstechnologie ist.
So
hat etwa der berühmte behinderte Physiker Stephen Hawking in seiner
jüngsten Biografie, zu der Erwähnung seiner Heirat mit seiner ersten
Frau die merkwürde Anmerkung gemacht, Wissenschaftler und Prostituierte hätten gemeinsam,
dass beide ihr Hobby zum Beruf gemacht hätten. Daneben ist ein Bild
abgedruckt, mit ihm und seiner ersten Frau, das den Eindruck
vermittelt, die Frau ist gar nicht glücklich und vielleicht nicht ganz
freiwillig mit ihm zusammen. Meine These lautet, das System ködert,
beeinflusst und belohnt System relevante Männer mittels System
ergebener / gehorsamer Frauen. Um die Wirkung von Frauen auf Männer zu verschleiern tut man in obigen Tests so, als
seien Männer durch attraktive Frauen unbeeinflussbar.
Frauen als
Instrumente der Herrschaft wurden auch kürzlich von dem der deutschen
Öffentlichkeit bekannten Islamkritiker Hamed Abdel-Samad gefordert. Der
Westen solle den Islam mittels Gewinnung muslimischer Frauen aufbrechen.