Donnerstag, 25. September 2014

Fortsetzung: Missbrauch des Begriffs "Überleben"

Sandra Bullock - Wie ich die Dreharbeiten im Weltraum überlebte. 
Jesse James - Wie ich die Ehe mit Sandra Bullock überlebte.
Gina Wild - Wie ich jeden Tag einen Orgasmus überlebe.
Thomas Gottschalk - Wetten dass ich das Ende von Wetten dass... überlebe?
Johannes Heesters - Den Tod überleben. Meine Erinnerungen.
Joseph Mengele - Auschwitz und Judenverfolgung überleben.
Apnoe-Taucher berichten - Wie wir das viele Wasser um uns herum überlebten.
Neil Armstrong - Als Astronaut auf dem Mond überleben. Ein Ratgeber.
Lance Armstrong - Wie ich mein kriminelles Doping und die Dopingfahndung überlebte.
Leonardo di Caprio - Überleben nach dem Untergang der Titanic.
Ben Kingsley - Wie ich das Attentat auf Ghandi überlebte.
Ein Oberarzt bekennt - Wie ich chirurgische Eingriffe an Kassenpatienten finanziell überlebe.
George W. Bush - Wie ich als US-Präsident das Schuh-Attentat überlebte.
Der Deutsche Bundestag in einer gemeinsamen Erklärung anlässlich des Welthungertages: Überleben trotz Diäten ist schwierig aber möglich.
Volker Pispers - Wie ich als Einzelkind und Vollwaise auf der Butze einer Theologie-Kommilitonin in Bielefeld überlebte.
Ein Ossi kurz nach der Wende - Wie ich einen Besuch des KaDeWe überlebte.
Alice Schwarzer und Johann Lafer - Wie wir die Steuerfahndung überlebten.
Deutsche Fernseh-Intendanten klagen: Überleben mit der Last der Millionen
EU-Parlamentarier - Überleben weit weg von zu Hause.
Lufthansa-Piloten - Überleben mit Stewardessen in jedem Arm
Hape Kerkeling - Wie ich trotz Blasen an den Füssen den Jakobsweg überlebte.
Stephen King - Überleben ohne Buchpreisbindung
Amazon - Überleben ohne Leiharbeiter und Neonazi-Security
Deutsches Fernsehen - Wie wir jeden Tag Millionen unzufriedene Zuschauer überleben.
ZwangsGebühren-TV - Überleben fast ohne Werbung.
Jürgen Drews - Als Schlagerstar unter Ballermännern. Überleben mit Strohhalm im Eimer, und in ständig wechselnden Betten.
Tagesthemen-Moderatoren - Wie wir 2 Wochen Freizeit pro Monat überleben.
Manuel Neuer - Überleben als Kugelfang.
NPD - Überleben trotz Demokratie
Deutsche Polizei - Überleben in der Gesetzlosigkeit
Ein Blogger - Überleben ohne Leser
Ein Fahrrad erzählt - Überleben ohne Luft im Reifen
Aus den Memoiren einer Windmühle - Überleben bei Windstille.
Aus dem Leben einer Funk-Maus - Überleben ohne Kabel.
Ein Hund erzählt - Überleben an der Leine
Paris Hilton - Überleben trotz Spliss im Haar und mit eingerissenen Fingernägeln
Deutsche TV-Comedians & TV-Kabarettisten - Überleben ohne Moral, Gewissen & Skrupel, nur mit Überwachungswissen im Kopf und Geld in den Taschen.
Leser empfehlen - Totlachen und trotzdem überleben
Überleben - kann ein Begriff die Umdeutung der Worte überleben?

Meiner Ansicht nach ist der Begriff "überleben" nur statthaft im Zusammenhang mit einer nicht gesuchten und nicht willkürlich provozierten Gefahr, und in einer Situation, in der man nicht allein Herr der Lage sein kann oder es nicht ist. Wer sich ohne Not und lange geplant in lebensgefährliche Situationen begibt, und dabei weitestgehend nur von sich selbst und der Natur abhängig ist, kann das Risiko weitesgehend beherrschen und sich darum später nicht als Überlebender bezeichnen. Auch ist der Begriff des Überlebens dann nicht angebracht, wenn es um mehr geht, als das nackte Überleben. Wer auf Berge steigt will nicht nur überleben, sondern reich und berühmt werden. Hingegen Überlebende der Vernichtungsmaschinerie der Nazis sind wahrlich Überlebende und haben rein gar nichts mit einem Bergsteiger gemein, der die Gefahr gesucht und gefunden hat. Hingegen haben Holocaust-Überlebende Entscheidendes gemeinsam mit jenen Menschen, die sich dem deutschen sogenannten Gesundheitswesen anvertrauen und die ihr Leben gezwungenermassen in die Hände von Ärzten legen, und als fast ermordete Patienten sich gerade noch dem tödlichen und verstümmelnden Zugriff ärztlicher Bestien entreissen konnten. DAS sind ebenso Überlebende, wie die Holocaust-Überlebenden! Egal was die Medien-Mafia an schäbigen Campagnen der Wort- und Werte-Pervertierung vom Zaun bricht, und egal welche Prommies sie für solche Begriffspervertierungskampagnen rekrutieren kann.

Dienstag, 19. August 2014

Ein paar Antworten auf einen haGalil-Artikel

Das ist die gleiche "Logik", wie beispielsweise die einer Armee, welche ein ganzes Dorf zerstört und seine Einwohner ermordet, weil Partisanen aus dem Dorf Hinterhalte gegen die Armee gelegt hatten.  Und es widerspricht jener Behauptung des israelischen Militärs und auch des Artikelschreibers von haGalil, dass die israelische Armee nichts bombardiert, wo sich Zivilisten aufhalten.


„Oberst Lerner, haben Sie es auf unschuldige Zivilisten abgesehen oder ist es Inkompetenz?“ fragt die Interviewerin mit einem Gesicht, das eine offenbar nur für Israelis reservierte Geringschätzung zeigt.



Immerhin fragt die Journalistin noch, anstatt einfach nur zu behaupten! Und die Interpretation von Gesichtsausdrücken ist sehr subjektiv, gehört darum eigentlich nicht in seriöse journalistische Artikel, allenfalls in die persönichen Texte von Privat-Bloggern.


Würde sie mit einer solch groben Respektlosigkeit gegenüber einem amerikanischen oder britischen Offizier auftreten, wären die Zuschauer verstimmt. Und benähme sie sich gegenüber einem arabischen Kommandeur auf diese Weise, müsste sie mit Anschuldigungen von Rassismus rechnen.



Provozierende Fragen nach immerhin tödlichen Angriffen sind keine Respektlosigkeit, sondern journalistische Pflicht. Abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass nicht-jüdische Militärs mit journalistischen Samthandschuhen angefasst werden - man denke nur an den jüngsten Fall eines Oberst Klein in Deutschland, der die Bombardierung eines Tanklasters in Afghanistan befohlen hatte, mit über 100 toten Zivilisten, und der sogar von einigen deutschen Medien kritisch angegangen wurde - also abgesehen davon, erscheint diese Empfindlichkeit und der Vergleich mit arabischen Miltiärs deplatziert, angesichts der Tatsache, dass Juden und Israelis gerne betonen, dass Israel die einzige Demokratie im Nahen Osten sei; aber Demokratien zeichnen sich eigentlich durch eine grössere Toleranz gegenüber kritischen Medien aus.


Die Wahrheit sieht jedoch ganz anders aus. Die IDF hat die umfassendsten und intelligentesten Maßnahmen entwickelt, um zivile Opfer während Angriffen auf zulässige militärische Ziele gering zu halten.


Vor jedem Luftangriff ist es vorgeschrieben, multi-sensorische Informations- und Überwachungssysteme, die die An- oder Abwesenheit von Zivilisten bestätigen, einzusetzen. SMS, Telefonanrufe und Radiobotschaften in Arabisch rufen zum Verlassen des anvisierten Zieles auf. Flugblätter, die aus der Luft abgeworfen werden, beinhalten Landkarten, die sichere Gebiete aufzeigen. Wenn Warnungen keine Beachtung geschenkt wird, wirft die Luftwaffe vor einem Angriff zunächst nicht-tödlichen Sprengstoff ab, um so davor zu warnen, dass der Angriff unmittelbar bevorsteht.
Erst wenn Piloten und Fliegerleitoffiziere sicher sind, dass keine Zivilisten vor Ort sind, wird die Genehmigung für den Angriff gegeben. Wenn Piloten lasergesteuerte Munition verwenden, müssen vorher sichere Gebiete bestimmt werden, in die die Geschosse umgeleitet werden können, sollten plötzlich Zivilisten am anvisierten Ziel erscheinen.
In den letzten Tagen haben Piloten der IDF viele Missionen abgebrochen, weil sich Zivilisten in der anvisierten Gegend aufhielten.



Wenn 408 getötete, 2.502 verletzte und 373.000 traumatisierte palästinensische Kinder (Zahlen von haGalil selbst!) das Ergebnis "umfassendster und intelligentester Massnahmen" zum Schutz von Zivilisten ist, um die Raketen-Abschussrampen der Hamas, sowie Tunnel zu zerstören, dann erscheint die Frage der oben zitierten Journalistin in der Tat berechtigt, ob es sich um Inkompetenz der IDF handelt, oder ob Zivilisten das tatsächliche Ziel der israelischen Armee sind.



Die Bevölkerungszahl des Gazastreifens beträgt rund 1,8 Millionen Menschen. Wenn die Hälfte davon Menschen im arbeitsfähigen Alter zwischen 16 und 60 Jahren sind, bleiben etwa 900 000 Greise und Kinder. Wenn nur ein Drittel davon Alte sind, dann gäbe es rund 600 000 minderjährige Kinder. Nach obigen Opferzahlen wären also mehr als die Hälfte aller Kinder des Gazastreifens durch die israelischen Angriffe traumatisiert.

Mir scheint, der Verfasser des haGalil-Artikels ist mehr beeindruckt von der Armee-HighTech als von den hohen Opferzahlen - es sind ja "nur" Palästinenser.  Verlassen sich Human Rights Watch und Teile der UNO auch auf Angaben der Hamas, wenn von Völkermord und Kriegsverbrechen gesprochen wird? Es gibt zahllose westliche Organisationen und Medien im Gazastreifen, da ist man nicht auf die Angaben der Hamas angewiesen. Es gab sogar junge Leute aus Skandinavien, die sich als "menschliche Schutzschilde" zur Verfügung gestellt haben, auch die werden ihre Eindrücke als Augenzeugen berichtet haben. Und woher hat haHaglil seine anderen Zahlen?  Allein von der israelischen Armee? Wer hat mehr Interesse an passenden Zahlen, als die Täter selber?


Die Bodentruppen haben äquivalente Handlungsweisen für ihre Einsätze, obwohl es in der Beschaffenheit des Bodenkampfes liegt, dass dieser schonungsloser und weniger technisch ausgereift ist. Gespräche mit Infanteristen der IDF, die gerade aus den Kämpfen in Gaza zurückkommen, bestätigen jedoch, dass die Vermeidung von zivilen Opfern an erster Stelle steht, selbst wenn die Soldaten selbst unter Beschuss kommen.



Wie erklärt man bei haGalil sich und uns die Tatsache, dass es trotz des für israelische Soldaten relativ wenig gefährlichen Kampfeinsatzes im Gazastreifen dennoch etliche Deserteure und ehemalige Armee-Angehörige gibt, die den Kampfeinsatz im Gazastreifen nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren können und von Kriegsverbrechen dort reden!?


Zurück in der Sicherheit des Fernsehstudios verliert die Interviewerin gegenüber dem Sprecher der IDF immer mehr an professioneller Objektivität und zeigt stattdessen offen ihre Wut: „Sie reden ständig über all die Warnhinweise, die Sie geben, doch Tatsache ist, dass Sie eineinhalb Tausend Menschen getötet haben, die große Mehrheit von ihnen Zivilisten!“     

Natürlich wird dem Offizier nicht gestattet, eine angemessene Antwort zu geben, die Zuschauern helfen könnte, die reale Situation zu verstehen.



Das zu Kritisierende wäre nicht die Emotionalität der Journalistin - sie ist eben auch "nur" ein (informierter) Mensch und kein israelischer Roboter oder Übermensch - und auch ihre Frage ist inhaltlich berechtigt, aber selbstverständlich muss die Chance einer Antwort möglich sein.

HaGalil redet ständig von der "realen Situation".  Aber aus welchen Quellen erstellt sich haGalil sein Bild, und warum soll dieses Bild realer sein, als die Bilder der Gegenseite?


So wurden im Juli 2014 laut einer Statistik der israelischen Streitkräfte 260 Raketen von Schulen abgefeuert, 127 von Friedhöfen, 160 von Moscheen und anderen religiösen Einrichtungen, 50 von Krankenhäusern sowie 597 von sonstigen Bevölkerungszentren.



Zunächst sollte man sich vielleicht mal klar machen, dass die Raketen  eigentlich nur von Dächern oder von Plätzen neben den genannten Gebäuden abgeschossen werden können, nicht jedoch aus dem Keller oder von sonstwo aus dem Gebäude.  Also vom Minarett oder von der runden Kuppel einer Moschee kann man keine Rakete abschiessen.  Die Frage ist, ob die Abschussrampen aus Metall und mobil sind, oder ob sie fest gemauert auf dem Dach oder neben dem Gebäude stehen. Wenn mobile Abschuss-Rampen benutzt werden, dann sind nicht die Gebäude das Problem oder das "Terror-Nest", sondern die jeweiligen Abschussrampen. Aber wenn die beweglich sind, dann müsste die israelische Armee die Rampen sofort nach dem Raketenabschuss zerstören.  Hingegen Bombardierungen von Gebäuden Wochen nach mobilen Raketenabschüssen, erscheinen dann als böswilliger Unsinn. Wenn die Rampen jedoch gemauert sind, egal ob auf freier Fläche neben Gebäuden oder auf deren Dächern, dann erscheint es dennoch überdimensioniert, mit Bomben solche Rampen zu zerstören, denn das ist mit Kanonen auf Krokodile schiessen - zumal tausende unschuldige Zivilisten dabei traumatisiert, schwer verletzt und getötet werden. Vor dem Hintergrund, dass das israelische Raketen-Abwehrsystem erfolgreich funktioniert, immerhin gab es trotz angeblich über tausend Hamas-Raketen keinen einzigen oder nur einen oder zwei tote israelische Zivilisten - also angesichts dieser Fakten erscheint die praktizierte Bombardierung ganzer Strassenzüge und die Tötung tausender Zivilisten als völlig Unverhältnismässig, was die Bezeichnungen Kriegsverbrechen und versuchter Völkermord als berechtigt erscheinen lassen.
Zu den Gebäuden und zu den Tunneln, durch die angeblich die Hamas Terroristen auf israelisches Gebiet schleust und durch die Waffen transportiert werden,
Wenn dann die Weltpresse, wie derzeit die New York Times, das Foto eines getöteten Kindes zeigt, hat die Hamas gesiegt. Dass Israels Regierung das Leben dieses Kindes schonen wollte, während die Islamisten auf dessen Opferung förmlich hingearbeitet hatten, wird die Öffentlichkeit kaum interessieren.
Die emotionale Wirkung eines solchen Fotos beseitigt das Bedürfnis nach weiteren Fragen, zumal sie mit dem Zerrbild vom jüdischen Kindermörder – ein im westlichen Unterbewusstsein tief verankertes Vorurteil – bestens harmoniert.
Diese Unterstellung ist wirklich infam, unverschämt und demagogisch!                                                Jene Menschen, die sich heute interessieren und engagieren, sind jung und von internationalen Medien sozialisiert, sie haben keine uralten anti-jüdischen Stereotype im Kopf. Wer mit solchen falschen Feindbildern argumentiert, wie der haGalil-Autor, der zeigt weder Respekt vor den lesenden eigenen Leuten, die er offenbar für oberflächliche Idioten hält, noch vor den Meinungsgegnern, die er offenbar für Arschlöcher hält. Die Infamie des Artikelschreibers von haGalil offenbart, er hat keine Argumente und greift darum in die Dreckskiste mit den Totschlag-Pauschal-Floskeln, um die Gemüter der oberflächlichen eigenen Leserklientel zu beruhigen. Nach dem Motto: Lasst euch von den Opfern im Gazastreifen und dem globalen Mediengeschrei nicht beeindrucken - das sind alles Judenfeinde oder leichtgläubige Trottel.


Tatsächlich jedoch gibt es das Problem, dass wir alle unser Weltbild von Dritten beziehen, wir empören und engagieren uns auf Grund von Informationen aus unbekannter Hand.


Dadurch sind wir manipulierbar. Das gilt für ALLE Seiten.  Zum Glück gibt es dagegen die öffentliche Diskussion mit Meinungs-Gegnern. Allerdings kann man sich auch da nicht sicher sein, ob man es nicht mit gesteuerten Agents-Provocateurs zu tun hat.  Man müsste sich also immer an den genannten Fakten orientieren und mitdenken.


Mittwoch, 6. August 2014

Ideen-Diebstahl mittels Überwachung

Beim Finale der Fussball WM hatte ich schon gemutmasst, dass die deutsche Nationalmannschaft wohl mit einem neuen Ernährungskonzept antritt, dass ihre geistige und körperliche Leistungsfähigkeit steigert.
Und tatsächlich: Während noch vor nicht allzu langer Zeit Fussballspieler mit und für Milch geworben haben ("Die Milch macht's"), wurde diesmal vom Koch der Mannschaft deren Ernährung auf Milchprodukte frei umgestellt, wie der Koch jetzt im SPIEGEL durchblicken liess (sorry, ich hatte mich vertan und zunächst die Süddeutsche Zeitung hier genannt).

Und wie es oben aussieht deutet der Mann auch symbolisch an, dass er dabei auf Überwachungs-Wissen setzt: Sein auf dem Foto symbolisiertes Fenster scheint der Ausdruck für diese Praxis. Überwachungs-Insider und ihre Nutzniesser scheinen sich so untereinander zu erkennen.

Die selbsternannten deutschen LeistungsEliten setzen augenscheinlich voll auf Ideenklau durch Überwachung, scheuen dabei auch nicht vor blutigem Handwerk zurück und nölen gleichzeitig über angeblich plagiierende Asiaten. Wie sangen seinerzeit einige Neuankömmlinge im freien wilden Westen: "Hier ist alles nur geklaut!" (Die System-Kompatibilität der Musiker und des Songs zeigt sich in der Verschleierung bzw Unterschlagung einerseits der tatsächlich praktizierten unglaublichen technischen Möglichkeiten, sowie der Tatsache, dass es sich mitnichten um Einzeltäter handelt, sondern um eine gigantische, mafiös-faschistische Verschwörung systematischer Überwachung inklusive Gedanken-Diebstahl globalen Aussmasses).

Das bekannte Resümee der finanziellen Umverteilung von unten nach Oben muss um den Aspekt der heimlichen Wissens- und Ideen-Abschöpfung mittels Überwachungs-Fenster (Think Tank) erweitert werden, manchmal auch nachdem man zuvor die Leute durch Medizinverbrechen zu Sozialfällen gemacht hat. Die alten Nazis wären vermutlich begeistert, wie modern und raffiniert der Faschismus geworden ist.

Freitag, 1. August 2014

Hallo GEZtapo*

Die hier im Blog besprochenen Filme und Sendungen beziehe ich selbstverfreilich nicht aus eigenen Radio- und Fernsehgeräten, sondern aus mindestens drei anderen Quellen: DVDs, Live-Streams oder Downloads aus dem Internet-Cafe, und als MitHörer und MitZuschauer bei Freunden, Bekannten und Verwandten, sowie unaufgeforderte Sendungs-Mitschnitte aus eben diesem Personenkreis. Ich zahle also aus guten Gründen keine GEZ-Gebühren!
Denn ein Öffentlich-Rechtlicher-Rundfunk mit gesetztlichem Bildungs- bzw Grundversorgungsaufgtrag, der nichteinmal öffentliche UNO-Veranstaltungen zu aktuellen Weltproblemen übertägt, aber die GEZ-Gebühren für Promi-Grill-Events verbrät und sich an Überwachung und Mobbing von Privatpersonen beteiligt, den boykottiere ich und der bekommt von mir keinen einzigen Gebühren-Euro!

Im Übrigen verstiesse eine Erlangung meiner persönlichen Daten vom Blog-Provider gegen das geltende Datenschutzrecht auf anonymen Rundfunkempfang.

Für andere Leser: Ich müsste ohnehin keine GEZ-Gebühren zahlen, weil ich als GeringEinkommer davon befreit bin. Dennoch bekämen die Sender Geld, nämlich für mich vom Staat. Tatsächlich spare ich mit meinem o.g. Verhalten also nicht mein Geld, sondern Geld der Steuerzahler!

*Darf man die GebührenEinzugsZentrale des Deutschen Rundfunks mit einer staatlichen Terrorbehörde des deutschen Nazizreichs vergleichen? Man muss ja nicht die gesamten Eigenschaften mit dem Vergleich meinen, sondern wichtige Wesenszüge und Grundmuster. Beispielsweise dass im Geheimen geschnüffelt wird. Auch ist es eine Tendenz, wenn nicht Strategie heutiger Machtausübung, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten nach aussen hin zu zerfasern, zu zerstreuen und zu verschleiern. Also auch wenn die GEZ selbst nur mit der Beschaffung und Sammlung von Zuschauer- und Zuhörerdaten befasst ist, so erinnert das doch an jene Praxis in Diktaturen, die Empfänger von sog. Feindsendern ausfindig zu machen, also überhaupt heraus zu finden, wer empfängt mit welcher Art von Geräten welche Sender. Bis vor kurzem hatte jedes Haus noch einen Antennenwald auf dem Dach, von aussen gut sichtbar, heutzutage sind zwar auch Schüsseln gut sichtbar, aber es ist auch DVBT-Empfang möglich, mit kleinen Antennen in der Wohnung. Also die GEZ muss intensiv schnüffeln oder schnüffeln lassen, um sog Schwarzempfänger aufzuspüren. Die Art der Antenne lässt auch Rückschlüsse auf die Art des Zuschauers zu. Wer eine Schüssel nutzt, ist internationaler orientiert, als wer sich mit DVB-T Sendern begnügt. Also diese Schnüffelei hat schon Gestapo-Qualität. Und wenn man bedenkt, dass die Sender, für welche die GEZ die Kohle eintreibt, sich daran beteiligen die Opfer von Verbrechen überwachungstechnisch einzuhegen und vom Rechtstaat abzuhalten, dann sind Sender und GEZ damit aktiver Teil eines raffinierten, kriminellen Systems, bei dem es auch um ganz reale blutige Dinge geht. Jedes bestialische System hat im Übergangsbereich mit der Mainstream-Bevölkerung auch eine freundliche, harmlose Benutzeroberfläche.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Faschistische "Schmetterlings"-Zucht-Company

Die wahre Bedeutung der beiden Begriffe beschreibt nämlich ganz zentrale Herrschaftstechniken und das soll offenbar durch die irreführenden Definitionen verschleiert werden!

Dass der Schmetterlings-Effekt nicht der sein kann, für den er allgemein ausgegeben wird, lässt sich an drei Gründen erkennen:

Der Entdecker des in der Wikipedia-Definition beschriebenen Sachverhalts hatte ursprünglich eine Möwe als Beispiel genannt. Das erscheint tatsächlich passender. Denn mehr als ein Schmetterling ist die Möwe eine unabhängigere "Gestalterin" ihrer Umgebung, und wollte man die Winzigkeit des Einflusses symbolisieren, böten sich zahllose kleinere Tiere an, als ausgerechnet ein Schmetterling. Also der Schmetterling eignet sich sachlich nicht für die gängige Definition, und er war tatsächlich auch kein Bestandteil der ursprünglichen Definition. Es scheint eher so, dass sich jemand gedacht hat, er könne die Definition benutzen um darin einen verräterischen Herrschaftsbegriff zu verstecken, so, wie in New York die Zwillingstürme aus dem Stadtbild eliminiert wurden, vielleicht um den Zwillings-Effekt aus dem Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu nehmen.

Übrigens interpretiere ich den Schmetterlings-Effekt und den Zwillings-Effekt als nahezu identisch. Der Zwillings-Effekt vielleicht eher bezogen auf die Physis, der Schmetterlings-Effekt eher bezogen auf die emotionalen und geistigen, also immateriellen Vorgänge IN der Physis.

Gegen die gängige Definition des "Schmetterlings-Effekts" spricht auch, dass der Schmetterling für eine andere Definition eine viel passendere Metapher ist. Wie wohl kein anderes Tier kann der Schmetterling mit seinen attraktiv gemusterten, symmetrischen Flügeln (ähnlich wie ein Rorschach-Klecks), die sich ja stets auch symmetrisch bewegen, das Immaterielle und die Symmetrie von Vorgängen symbolisieren - und das passiert vermutlich ziemlich genauso zwischen Menschen und ihrem im Labor geklonten Nervensystem:
Die Signalmuster des Labor-Nervensystem verhalten sich vermutlich symmetrisch zu denen im Nervensystem des betreffenden Menschen, also der Mensch und sein Teil-Klon sind wie die beiden Flügel eines Schmetterlings. DAS ist die passendere Definition des Schmetterlings-Effekts, der offenbar eine real existierende Herrschafts-Technologie ist und ALLE Bereiche in Staaten und Gesellschaften auf dem Globus durchdringt und beherrscht - auch und ganz vorne mit dabei: DIE MEDIEN!


Eigenartige Plastiken

Montag, 14. April 2014

Der Faschismus-Vorwurf gegen Koran und Islam

Zunächst mal vorneweg gebe ich zu bedenken, dass - ähnlich wie unser Grundgesetz - auch das Papier des Koran geduldig ist, und Gesetze und Regeln nur so wirksam, also tödlich oder lebendig sein können, wie es Menschen gibt, die sie befolgen und für sie kämpfen. So wenig wie man Deutschland anhand seines guten GrundGesetzes positiv beurteilen kann, so wenig kann man wohl die Muslime anhand des Koran abqualifizieren. Der Islam ist eine Weltreligion die von den Muslimen überall anders gelebt wird, je nach lokaler Tradition. Auch in den christlichen Religionen gibt es grosse Unterschiede, wie zB die katholische sog. BefreiungsTheologie in Süd-Amerika, die häufig in Konflikt mit dem Vatikan und überhaupt der christlichen Religion geriet. Im Islam gibt es schon ganz früh eine Aufteilung der Glaubensrichtung in Sunniten und Schiiten - was doch recht demokratisch anmutet. Und es gibt keine strenge Hierarchie mit einem Diktator (Papst), wie in der katholischen Kirche. Die geschriebenen Regeln und Gesetze der ersten deutschen Demokratie, also der Weimarer Republik, waren vermutlich gut und schön, aber sie wurden vom ganz praktischen, real existierenden Nazi-Faschismus im eigenen Land niedergetrampelt und die guten Bücher verbrannt. Vermutlich gilt das auch umgekehrt: Ein faschistisches Buch hat keine Chance auf ein breites Echo, wenn es auf zufriedene, innerlich gefestigte Menschen trifft. Also mehr noch als vermeintlich oder tatsächlich faschistoide Bücher zu verdammen und gute Gesetze in den Himmel zu heben, gilt es faschistische Verhältnisse zu verhindern und zu beseitigen. Wenn ich beispielsweise das deutsche Medizin-Unwesen als faschistisch bezeichne, dann wegen ganz konkreter Praktiken, nicht irgendwelcher Theorien. Nach meinem Verständnis von Faschismus ist der nur möglich in Kombination mit Technik. Also das Römische Reich und andere Kaiserreiche war nicht deswegen nicht faschistisch, weil die Regenten so human waren, sondern weil es nicht die moderne HighTech gab. Deutschland wurde meiner Auffassung nach deswegen faschistisch, weil das deutsche Volk nicht fähig war, mit der modernen Technik adäquat, also human umzugehen - es hat Technik-Kriterien gnadenlos-dumm auch auf Menschen angewendet. Die islamische Welt ist bei weitem nicht so durchtechnisiert wie die westliche, was nach meiner Auffassung schon allein einen islamischen Faschismus verhindert oder zumindest bremst und mildert! Kennt jemand einen islamischen Staat, der als faschistisch eingestuft wird, wie eine der vielen christlichen, westlichen faschistischen Diktaturen (Franco-Regime, Mussolini-Diktatur, Nazi-Deutschland, Griechenland, Portugal, Pinochet-Chile, Argentinien) ? Falls Saudi-Arabien, so werden die mit deutscher Überwachungs- und Waffen-HighTec hochgerüstet. Der o.g. Islam-Kritiker vergleicht übrigens mit dem Koran ein öffentlich zugängliches Werk. Auch das heilige Zentrum des Islam, die Stadt Mekka mit der Kaaba, sind im Prinzip öffentlich und werden im Fernehen gezeigt. Hingegen der Westen wird von geheimen Kräften nach geheimen Regeln hinter den Kulissen beherrscht! Im Westen gilt: Nichts ist wie es scheint! Alles ist Lüge! Die öffentlich sichtbare Wirklichkeit ist nur Fassade! Und weil grundsätzlich gilt: Die geheime Ordnung ist mächtiger als die öffentliche!, darum ist ein Vergleich des Islam bzw Koran nur mit der öffentlich sichtbaren Welt des Westens ein schiefer, falscher Vergleich, der zu falschen Schlüssen führt. Nicht der Islam und der Koran sind faschistisch, sondern die Wirklichkeit des Westens ist es! Nicht wenige Kenner bezeichnen den Westen als "sanften Faschismus". Denn Faschismus hat nicht per se die monströse Gestalt eines Nazi-Faschismus mit öffentlich sichtbaren Massen-Deportationen und Holocaust. Die Aufteilung der Welt in Gut und Böse ist doch auch bei uns im christlichen Westen Realität. Oder vielmehr sortiert der Westen die Welt und die Menschen in "nützlich" und "nutzlos". Ist das besser, menschlicher? Es war das Kriterium schon der Nazis. Hingegen jeder der nach bestimmten moralischen, ethischen Kriterien und staatlichen Gesetzen lebt, gilt als gut, wer Gesetze und Regel übertritt, gilt als schlecht oder böse - also Beckenbauer gut, Hoeneß böse; Merkel gut, Putin böse; Veganer gut, Fleischesser böse; Öko und Bio gut, KiK und Amazon böse; Dünnsein gut, Dicksein böse. christl. Westen gut, Islam böse. Masstab dafür sind für die einen die Bibel, und für die anderen die Medien; und für noch andere noch andere Regeln. So penetrant wie unsere Medien ständig alles und jeden in gut und böse einteilen, so aufdringlich und zwingend können die Muslime in ihrem Alltag gar nicht sein, allein schon weil sie technisch und medial viel "schlechter" versorgt sind als der christliche, reiche Westen. Was den Vorwurf der angestrebten Weltherrschaft des Islam anbelangt, kann man eigentlich nur noch fassungslos den Kopf schütteln. Die Christen des Westens haben sich mit ihrer Religion, ihren Lügen und Waffen durch sämtliche Epochen gemetzelt und sich über den gesamten Globus ausgebreitet, wie Schimmpelpilze über einen Apfel, ganz gemäss ihres biblischen Auftrags: Macht euch die Erde untertan! Die ganze Welt spricht Englisch, nicht Arabisch; überall regiert westliche Kultur und Technik, hingegen die Muslime und insbesondere die Taliban sitzen in ihren Moscheen und Koranschulen auf dem Fussboden, beten fünfmal am Tag und lassen Mohammed und Allah gute Männer sein, und diese Menschen wollen angeblich den ganzen Globus erobern. Mit ihren Gebetsketten, Vollbärten und westlichen Waffen in ihren nackten Händen? Wann fangen die mit der Welteroberung an? Der christliche Westen hat einen jahrtausende währenden Vorsprung. Wenn es nicht so traurig infam und dumm wäre, wäre es lächerlich! Bei Hamed Abdel Samad frage ich mich, ob der einfach nur scharf auf die Medien-Kohle und Promminenz der von ihm selbst so benannten TalkShow-Industrie ist, oder / und ob er im Geheimauftrag deutscher Ärzte, Militärs und Geheimdienste agiert, die ihren realen Faschismus hinter einem Vorwurf gegen den Islam verstecken wollen.

Sonntag, 23. Februar 2014

Taxi, Tuxedo & andere Hüllen

Wenn also zB der französische Spielfilm "Taxi" von einem getunten superschnellen Taxi handelt, dann könnte damit die Praxis gemeint sein, dass die Überwacher den Überwachten gerne "Beine machen", sie zu mehr Leistung antreiben, denn das ist ja schliesslich das Endziel von Überwachung: maximale Ausbeutung der Versklavten, zum maximalen Nutzen der Überwacher und ihrer "Fahrgäste"! Und alles komplett vorbei am Rechtstaat. 
Oder wenn eine französische Sängerin von "Joe dem Taxi" singt, meint sie wahrscheinlich ebenso einen total taxierten und überwachten Menschen, mittels dessen empfangener und entschlüsselter Nervensignale die Überwacher unbemerkt durch die Welt spazieren fahren, ähnlich wie ein Hamburger Musik-Schnösel, der "Mit einem Taxi nach Paris, nur für eine Nacht" gefahren war (Hamburg scheint ein Nest für arschige Hanseaten-Schnösel zu sein, Do.) 
Oder wenn der WDR-Nacht-Talker Jürgen Domian sich im SendungsTrailer in einem Taxi ins Studio fahren lässt, dann ist wohl auch das ein Hinweis auf die Art seiner Sendung. Er hat übrigens ein Buch mit dem Titel "Der Gedankenleser" geschrieben, wobei es eigentlich DIE Gedankenleser heissen müsste.

Aber augenscheinlich verwenden die HighTech-"User" für ihre "Vehikel-Menschen" auch den Begriff T-Shirt, Hemd, New Jersey, Tuxedo bzw die Symbole dafür. Das kennt man ja aus etlichen SciFi-Filmen (zB Men in Black), dass Aliens sich Menschen ähnliche Hüllen zulegen, in Menschen schlüpfen bzw sich deren Inneleben bemächtigen. Zur dieszüglichen Verwendung des Begriffs Tuxedo existiert auch der Name einer Musikgruppe Tuxedo Moon, was eine interessante Verbindung zum Topos von den 2 Monden, bzw zur Existenz eines zweiten Mondes gibt, wie er auch oft in SciFi-Zusammenhängen auftaucht - und offenbar auch in der Realität.

Aber wie passt das Linux-Maskottchen "Tux" in den Zusammenhang? 
Okay, der Pinguin als solcher steht vermutlich für unser Ice-Age, unsere Ice-World, also unsere von supraleitenden Super-Antennen bzw Super-Sensoren totalitär überwachte Welt. 
Aber was symbolisiert der Smoking (Tux) im o.g. Sinne? Für die allermeisten User ist ein Betriebsystem weniger wie ein passender Anzug, in dem sie sich durch die Welt bzw im Internet bewegen, sondern eher sind sie oder sind wir die Marionette oder der Anzug, mit dem andere mittels unseres Betriebsystems machen, was sie wollen, zB. indem Webcam oder Gerätemikrofon heimlich aktiviert werden, ohne dass wir es bemerken, oder indem unsere privaten Daten vom Betriebsystem gesammelt und heimlich an irgendwelche Zieladressen im Netz verschickt werden. 

Wenn aber Linux der Anzug ist, wer oder was steckt in dem Anzug? 
Weil Linux Open Source und frei ist, könnte im Prinzip jeder im Linux-Anzug stecken, der sich in den entsprechenden Programmiersprachen auskennt und das System nach seinem Gusto verändert. Neulich lief im TV ein Abend über Computer-Hacker und Viren-Entwickler. Ein Insider meinte, raffiniert gebaute Viren / Schad-Programme seien heute im Programmcode kaum noch als schädlich zu erkennen. Darum vermute ich, dass man in den Tiefen des riesigen Programmcodes eines ganzen Betriebsystems wohl Dinge verstecken kann, die auch der kompetenteste User nicht oder nur zufällig entdecken kann. Was bedeuten würde, dass Linux ein Anzug wirklich nur für seine Kern-Entwickler ist.
Aber ich habe schon länger den Verdacht, dass es unabhängig von einem Betriebsystem eine heimliche Kommunikation und Fernsteuerung von Computern direkt über ihren Prozessor gibt, der wohlmöglich ein Microcontroller ist. Taktraten im Mhz- oder GigaHertz-Bereich sind Funkfrequenzen, die einige Meter weit strahlen und als Störsignale und Elektro-Smog den Radio-Empfang stören können. Aber mit geeigneten Empfangsgeräten und Sendern können Experten aus Nachbarwohnung vielleicht direkt mit dem Prozessor bzw der Hauptplatine kommunizieren, also Daten auslesen und manipulieren (ein Abbild des PC-Desktops bekommt man aus vielen Metern Entfernung hin, wie schon vor Jahren in den Mainstream-Medien gezeigt wurde). 
Computer-Prozessoren quasi als Microcontroller mit heimlicher Schnittstelle für Sendung und Empfang hochfrequenter Datenpakete. Der kürzlich neu eingeführte Adress-Standard IPv6 (laut Experten könne man damit jedem Sandkorn auf diesem Planeten eine eigenen Namen geben) kann jedem Bauteil jedes Computers eine ganz eigene Adresse zuweisen, also jeder Prozessor, jeder Arbeitsspeicher, jede Festplatte auf diesem Planeten könnte eine ganz eigene einmalige Adresse haben ("Internet der Dinge"), als Voraussetzung für direkte Kommunikation und Fernsteuerung - via Internet oder etwa per Funk aus Nachbarwohnungen.

Montag, 27. Januar 2014

Das Ed Snowden Interview

Zunächst fällt das luxuriöse Interieur auf, in welchem das Interview stattfand. Das soll offenbar den Geld-Eliten unter den deutschen TV-Zuschauern signalisieren: Ed Snowden ist einer von uns, also macht Euch keine Sorgen, er wird / wir lassen ihn nichts verraten, was unseren Wohlstand und unsere Macht gefährden könnte. Ob Snowden das so wollte, oder sich dieses Umstandes gar nicht mal bewusst war, und der Ort des Interviews vom Sender so ausgwählt war, ist egal, denn einer von beiden hat den Ort bestimmt und damit eine Botschaft übermittelt. Selbst wenn es nur der typisch deutsche Hang zu Goldrandlösungen, und der ARD zum Luxus sein sollte, so tangiert das nicht die o.g. Botschaft, sie wäre dann nur unbewusst übermittelt. Tatsächlich sind in der Sache (mittlerweile) die Medien in einer Schlüsselposition, nicht mehr Ed Snowden, denn der hat sein gesamtes Material den Medien übergeben und überlässt es den Journalisten zu entscheiden, was sie veröffentlichen wollen; und die tun nichts, was die herrschenden Macht- und Vermögensverhältnisse erschüttern könnte - die aktuelle Demontage des ADAC reiht sich ein die schrittweise Beseitung aller anderen Machtzentren ausser den Medien (sind demnächst vielleicht die Gewerkschaften dran, noch weiter entmachtet zu werden?). Folglich wurde bislang auch nur ziemlich banales Zeug zum Fall Snowden veröffentlicht. - Warum hat ein deutscher TV-Sender erst nach so langer Zeit ein Interview mit Ed Snowden gemacht, und dann nur eine halbe Stunde, wo doch seine Entülllugen anscheinend fast nur Deutschland betreffen? Dass Snowden nicht früher wollte, ist unwahrscheinlich, denn schliesslich hat er die Öffentlichkeit ge- und angeblich in Deutschland um Asyl er-sucht. - Wenn Snowdens Enthüllungen angeblich die ganze Welt betreffen, warum hat noch kein einziger TV-Sender der restlichen Welt ein Interview mit ihm gemacht, nichteinmal ein Sender seines Gastlandes? Im Sender Russia Today hiess es sogar, Snowden sei während seines angeblichen Aufenthalts im Transitbereich eines Moskauer Flughafens dort nicht auffindbar gewesen, es gebe dort auch gar keine Möglichkeiten für einen längeren Aufenthalt. - Snowden überlässt die Entscheidung über die Veröffentlichung seines den Medien übergebenen Materials den Journalisten. Wenn er den Medien so vertraut, weil die angeblich unabhängig sind, warum hat er sein Material nicht auch US-Medien übergeben, und warum hat noch kein US-Sender ihn interviewt (zB CNN) und warum ist das kein Thema im Interview? - Warum hat Snowden seine Unterlagen nicht an Wikileaks übermittelt, und warum wurde das Thema nichteinmal erwähnt? - Auf zwei Fragen des Journalisten antwortet Snowden er dürfe das nicht sagen, das sei geheim. Folglich war alles von ihm bisher Gesagte nicht geheim. Also Snowden beantwortet einen Teil der Fragen nicht, weil das geheim sei, und er beantwortet einen anderen Teil der Fragen nicht, weil er den Journalisten überlassen wolle, welche Dinge sie aus dem ihnen übergebenen Material veröffentlichen wollen. Im Grunde entwirft Snowden selbst nur ein allgemeines und bereits bekanntes Szenario, was technisch möglich ist und getan wird. Das erzählen uns aber auch diverse Techniker und Journalisten seit langem. Er nennt keine wirkllichen Geheimnisse und keine konkreten Fälle schlimmer Folgen für Menschen, durch die Überwachung. - Dass (auch) die USA (wie jedes Land) im Rest der Welt Wirtschaftsspionage betreiben ist ein alter Hut und wurde zuletzt vor einigen Jahren im Zusammenhang mit ECHELON diskutiert. Warum wurden die Snwoden-Enthüllungen nicht verglichen und in den Zusammenhang gestellt mit ECHELON? Also die Frage, was ist neu, was ist anders, was ist schlimmer, seit ECHELON, wurde nicht gestellt. - Die Tatsache des "technischen Gedankenlesens" taucht als Wissenschaft- bzw Technik-Thema gelegentlich in den Medien auf, und ist sicher in erster Linie eine heisse Sache für jeden Geheimdienst. Warum ist das kein Thema für Snowden und das Interview? - Warum wurde mit Snowden nicht über Möglichkeiten der Abwehr und des Widerstandes gesprochen? Warum scheint Snowden ganz entspannt das Geschehen um ihn herum aus dem Luxussessel zu betrachten, anstatt sich an Entwicklungen und Ideen zum Widerstand zu beteiligen? Interessant fand ich eine Stelle im Interview, als Snowden sagt, die Geheimdienste hören auch Richter ab und können so Gerichtsprozesse manipulieren. Tatsächlich ist es noch schlimmer: auch Gerichtsjuristen und Rechtsanwälte sind Teil der Geheimdienste oder werden von denen erpresst oder eingekauft. Ich selbst habe es immer wieder erlebt und erlebe es ständig, dass selbst schlimmste oder eindeutige Rechtsbrüche zu meinem Schaden von der Justiz kaltschnäuzig immer wieder vom Tisch gewischt werden, weil es den Herrschenden so gefällt, und Anwälte ganz dreist Parteiverrat begehen, wobei hinter all dem geheime Strippenzieher erkennbar sind. Also der Staat mit seinen Institutionen ist längst unterwandert und in der Hand geheimer Mächte, und nur noch hohle Kulisse! Insofern ist der Begriff vom "Tiefen Staat" irreführend, weil die dahinter stehende Macht den Staat nicht als Staat erhalten will, sondern nur als Kulisse, und selbst nicht nur ein tiefer sondern auch ein globaler Über-Staat ist. Also tief und hoch, und dazwischen der übliche Staat, wie ein Werkstück im Schraubstock. Für mich sieht das Thema Snowden nach einer grossen Inszenierung von Medien und Geheimdiensten aus, die sich gegenseitig reinwaschen (eine Hand wäscht die andere). Die Medien helfen mittels Snowden den Geheimdiensten von deren wahren Möglichkeiten und Praktiken abzulenken (technisches Gedankenlesen und Unterwanderung aller Institutionen und Schlüsselpositionen in Staat und Gesellschaft), und die Geheimdienste haben den Medien mit Snowden eine telegene Figur überstellt, welche der Öffentlichkeit den Eindruck suggeriert, die Medien seien unabhängig und nicht Teil der Geheimdienste, und aus dem angeblich übergebenen Geheimdienstmaterial träufeln die Medien Monat für Monat, Woche für Woche lauter längst bekannte Überwachungs-Kleinigkeiten in die Öffentlichkeit, um die wirklichen Praktiken zu verschleiern und die Bevölkerung mit dem Thema zu übersättigen.

Freitag, 3. Januar 2014

Churchill über Klon-Fleisch

So soll sich Winston Churchill bereits 1932 über die Fleischerzeugung Gedanken gemacht haben: "In 50 Jahren sollten wir die Absurdität hinter uns gelassen haben, ein ganzes Huhn zu züchten, nur weil wir die Brust oder die Flügel essen wollen, indem wir diese Teile unabhängig in einem geeigneten Medium züchten." Quelle