Montag, 23. Dezember 2013
Der Bevormunds-Wahn der Medien
Dauernd wollen uns die TV-Medien einbläuen, was gut und richtig, und vor allem was falsch ist. Die Medien berichten nicht, nein sie wollen uns dressieren und erziehen - ARD & ZDF sind im Bevormundungs-Wahn.
Passend zum aktuell modischen USA-Bashing und der deutschtümelnden Re-Nationalisierung (zB "Deutsches eMail-Netz"), haben die Medien seit einiger Zeit Amazon im Visier, und hängen dem Unternehmen allerlei unschöne Dinge an: angebliche Ausbeutung des Personals und der Auslieferungsfahrer.
Klar, in einem Land, wo Post-Sachbearbeiter auf Anweisung von Vorgesetzten dunkelhäutigen Kunden ihr Packet nicht aushändigen, solch unmündiger Arbeitnehmerschaft kann keine Gewerkschaft helfen, keine Justiz, keine Politik, nein die braucht als starken, uneigennützigen Vormund, die Medien. Aber die Medien berichten nicht über das Versagen von Politik, Justiz und Gewerkschaften, sondern behaupten, die Kunden versagen, wenn die dennoch bei Amazon bestellen.
Aber wenn es laut Fernsehen die Aufgabe von Kunden ist, sich über die Arbeits- und Verdienstbedingungen mündiger Mitmenschen zu informieren, dann möchten wir Fernseh-Kunden endlich wissen, wie typische (Arbeits)Tage im Leben von ARD- und ZDF-Journalisten aussehen und wieviel die jeden Monat auf ihr Konto überwiesen bekommen !
Aber nochmal konkret zu Bestellungen per Internet, statt Einkaufen in der City.
In einer immer mehr in arm und reich aufspaltenden Gesellschaft schotten sich die Geschäfte gegen die Unterschicht dadurch ab, indem sie eine chic glänzende Oberfläche und eine Atmosphäre erzeugen, in welcher sich der einfache Bürger als unerwünschter Fremdkörper fühlt und darum solche Innenstädte meidet.
Bestellungen im Internet sind dagegen demokratischer.
Wer etwas Spezielles sucht, hat keine Möglichkeit heraus zu finden, in welchen Ladengeschäften und zu welchen Preisen er es in der Stadt bekommen kann - man muss von Geschäft zu Geschäft telefonieren oder gehen und gucken und fragen. Hingegen im Internet gibt man die gesuchten Dinge bei Google ein und bekommt sofort angezeigt wo und zu welchem Preis man es bekommt.
Seit Jahren beklagen viele Menschen, die Innenstädte seien zu reinen KonsumZentren verkommen, der Shopping-Verkehr per Auto verstopfe die Innenstädte, und die würden nach Ladenschluss zu Geisterstädten. Die Menschen kämen nur noch zum Shoppen in die Stadt, es wäre kein Ort mehr der nicht-kommerziellen Begegnung von Mensch zu Mensch.
Wenn nun das Bestellen im Internet zur Normalität der Massen würde, wo alles das gekauft wird, was planbar ist und ein paar Tage Zeit hat, dann würden vielleicht die grossen Kaufhäuser aus den Innenstädten verschwinden und wieder vermehrt kleine Läden etabliert werden - für Spontankäufe. Der Konsumrausch fände im Internet statt, und die Innenstädte würden vielleicht wieder zu lebendigen Zentren der Begegnung. Also Fussgängerzonen in denen musiziert, Strassenmalerei betrieben, geskatet, Schach gespielt und diskutiert wird - einfach weil sie zentral liegen.
Übrigens sind Waren, die erst in die Geschäfte gekarrt und dann von Kunden zu sich nach Hause geholt, und als unverkäuflich und defekt wieder zurück gebracht werden, vielleicht un-ökologischer unterwegs, als solche die direkt vom Hersteller oder Grosshandel zum Kunden geliefert werden, denn verstopfte Innenstädte und überfüllte Parkhäuser samt Suchverkehr mit dem Auto sind weder ökologisch noch ökonomisch.
Freitag, 1. November 2013
Scheiss auf die SPD
Vergleichsweise harmlos ist das hier kurz zuvor erwähnte und dokumentierte gezielte Fotografieren meiner Person in der Öffentlichkeit, was in den letzten Wochen wieder zugenommen hatte, und jene Dauersabotage hier im Blog, die übersichtliche Formatierung des Textes zu verhindern.
Das JobCenter antwortet auf meine eingereichten Unterlagen erst nach einem halben Jahr, meine Beschwerde bei der Geschäftsführung wird gar nicht beantwortet, erst nachdem ich mich beim Landes-Arbeitsminister beschwere, kommt Bewegung in die Sache, allerdings würdigt auch der mich keiner direkten Antwort. Immer wieder hatte ich einen Bescheid reklamiert, jedoch man hat mich mit dummerhaften Verwaltungsunsinnigkeiten verarscht. Dass nun plötzlich etwas möglich ist, sogar rückwirkend und ohne dass ich es beantragt hatte, offenbart die Willkür. Man hat mir noch nie eine Weiterqualifizierung unterstützt, und verweigert mir aktuell eine nicht mal einwöchige Weiter- bzw Fortbildung auf der Basis meiner zwei Ausbildungsberufe, will mich statt dessen in die x-te Disziplinierungsmassnahme zwingen. Der sog. NSU, Nieder-Sächsischer Untergrund, also der Inlandsgeheimdienst des Bundeslandes Niedertrachten, hat in allen Schlüsselpositionen seine Leute, und so spielen sich JobCenter, Vermieter, Sozialgericht, Amtsgericht und die Rechtsanwälte als Marionetten oder Aktivisten des NSU sich gegenseitig hinter meinem Rücken und über meinen Kopf hinweg Bälle zu, um mich auszutricksen, finanziell noch weiter auszubooten und divers zu drangsalieren. Diesen Geheimdienst-Ferkeln ist nichts zu drecksauhaft, als das die sich nicht so benehmen würden. Das ist ein absolut charakterlich heruntergekommenes Gesindel, egal ob mit Dr.-Titel als Gerichtsjurist, oder als korrupter Rechtsanwalt oder Vermieter. Überhaupt scheint der Geheimdienst / NSU, in alle sozial relevanten Schlüsselpositionen die schlimmsten, rechts-aussendsten Figuren zu positionieren, um jedwede linke, soziale Anwandlung im Keim zu ersticken und mit militaristischen Stiefeln zu zertreten. Offenbar ist es egal welche Partei die Regierung stellt, letztlich entscheiden die Geheimdienste, und mit denen hat man es im Alltag überall zu tun - nicht mit den Politikern und ihren Spielereien in ihrem Polit-Theater. Auf Grund der langen Antwortzeiten immer mit dem Risiko, dass man behauptet, gar keine Post von mir bekomen zu haben, obwohl ich meine Post meist persönlich bei den Adressaten innerhalb der Stadt in deren Briefkasten werfe, hatte ich mir ab dem Frühjahr angewöhnt, meine Briefeinwürfe mittels Funkuhr und Kamera zu dokumentieren (die paar Euro für die billigen Geräte habe ich mit gespartem Einschreibe-Porto bald raus, ausserdem brauchte ich eh einen neuen Wecker und ein Funkwecker ist kaum teurer als ein normaler, und auch mit billigen Fotoapparaten (20 €) kann man kurze Videos machen). Manchmal filme ich auch die Papiere, die ich in den Briefumschlag stecke, damit niemand behaupten kann, der Briefumschlag sei leer gewesen oder hätte bestimmte Unterlagen nicht enthalten.
Das JobCenter antwortet auf meine eingereichten Unterlagen erst nach einem halben Jahr, meine Beschwerde bei der Geschäftsführung wird gar nicht beantwortet, erst nachdem ich mich beim Landes-Arbeitsminister beschwere, kommt Bewegung in die Sache, allerdings würdigt auch der mich keiner direkten Antwort. Immer wieder hatte ich einen Bescheid reklamiert, jedoch man hat mich mit dummerhaften Verwaltungsunsinnigkeiten verarscht. Dass nun plötzlich etwas möglich ist, sogar rückwirkend und ohne dass ich es beantragt hatte, offenbart die Willkür. Man hat mir noch nie eine Weiterqualifizierung unterstützt, und verweigert mir aktuell eine nicht mal einwöchige Weiter- bzw Fortbildung auf der Basis meiner zwei Ausbildungsberufe, will mich statt dessen in die x-te Disziplinierungsmassnahme zwingen. Der sog. NSU, Nieder-Sächsischer Untergrund, also der Inlandsgeheimdienst des Bundeslandes Niedertrachten, hat in allen Schlüsselpositionen seine Leute, und so spielen sich JobCenter, Vermieter, Sozialgericht, Amtsgericht und die Rechtsanwälte als Marionetten oder Aktivisten des NSU sich gegenseitig hinter meinem Rücken und über meinen Kopf hinweg Bälle zu, um mich auszutricksen, finanziell noch weiter auszubooten und divers zu drangsalieren. Diesen Geheimdienst-Ferkeln ist nichts zu drecksauhaft, als das die sich nicht so benehmen würden. Das ist ein absolut charakterlich heruntergekommenes Gesindel, egal ob mit Dr.-Titel als Gerichtsjurist, oder als korrupter Rechtsanwalt oder Vermieter. Überhaupt scheint der Geheimdienst / NSU, in alle sozial relevanten Schlüsselpositionen die schlimmsten, rechts-aussendsten Figuren zu positionieren, um jedwede linke, soziale Anwandlung im Keim zu ersticken und mit militaristischen Stiefeln zu zertreten. Offenbar ist es egal welche Partei die Regierung stellt, letztlich entscheiden die Geheimdienste, und mit denen hat man es im Alltag überall zu tun - nicht mit den Politikern und ihren Spielereien in ihrem Polit-Theater. Auf Grund der langen Antwortzeiten immer mit dem Risiko, dass man behauptet, gar keine Post von mir bekomen zu haben, obwohl ich meine Post meist persönlich bei den Adressaten innerhalb der Stadt in deren Briefkasten werfe, hatte ich mir ab dem Frühjahr angewöhnt, meine Briefeinwürfe mittels Funkuhr und Kamera zu dokumentieren (die paar Euro für die billigen Geräte habe ich mit gespartem Einschreibe-Porto bald raus, ausserdem brauchte ich eh einen neuen Wecker und ein Funkwecker ist kaum teurer als ein normaler, und auch mit billigen Fotoapparaten (20 €) kann man kurze Videos machen). Manchmal filme ich auch die Papiere, die ich in den Briefumschlag stecke, damit niemand behaupten kann, der Briefumschlag sei leer gewesen oder hätte bestimmte Unterlagen nicht enthalten.
Mittwoch, 16. Oktober 2013
Wahl-Nachlese
Wohl jeder sieht einen Unterschied zwischen einer Meldung und einem Gespräch. Beide verhalten sich zueinander vielleicht etwa wie eine SMS zu einem etwas längeren Telefonat. Also wenn man vom JobCenter aufgefordert würde, sich dort zu "melden", würde wohl jeder denken, man geht dorthin, legt seinen Ausweis vor, und bestätigt damit, dass man weder tot noch im Urlaub ist - also der Behörde zur Verfügung steht. Dann dürfte man wieder gehen - man hat sich gemeldet.
Hingegen eine Einladung (die eigentlich eine Vorladung ist) zu einem Gespräch über die berufliche Situation, würde wohl kein normaler Mensch als Meldung verstehen. Es ist ein Gespräch zwischen Menschen mit unterschiedlichen Interessen, also teils ein Gegen- manchmal auch ein Miteinander, es müssen eventuell schwer wiegende Entscheidungen getroffen und Schriftstücke unterschrieben werden. Solche Dinge sind das Geschäft von gutbezahlten, besonders geschickten Verhandlern. Wer da krank ist, läuft Gefahr über den Tisch gezogen, also ausgetrickst zu werden.
Nun ist es aber so, wer solch einen Gesprächs-Termin platzen lässt, weil er krank und vom Arzt auch krank geschrieben ist (Gelber Schein / AU-Bescheinigung), der ist damit nicht per se entschuldigt - ihm drohen Sanktionen von der Behörde! Denn das Gesetz und die Behörde vermischen solche Gesprächs-Termine und reine Melde-Termine, und sagen, wer krank geschrieben ist, ist damit nicht per se unfähig, zu einem Melde-Termin zu erscheinen.
Wenn man unter einem Melde-Termin das verstehen würde, was der Begriff bedeutet, könnte man dem vielleicht sogar zustimmen, denn wer es aus eigener Kraft zum Arzt schafft, kann sich vielleicht auch noch zwecks Meldung zum JobCenter schleppen. Aber ein Gespräch über die berufliche Situation ist keine Meldung mehr. Jedoch Gesetz und JobCenter machen da keinen Unterschied. Man könnte das für Gesetzes-Pfusch halten, aber die Hartz-4-Gesetze wurden ja nicht von Peter Hartz oder Gerhard Schröder persönlich nach Feierabend am Küchentisch geschrieben, sondern von Heerscharen von Experten und Spezialisten für Sprache und Juristerei und Arbeitsrecht und was nicht noch alles. Also es ist Absicht, Vorsatz.
Und wenn man die Konsequenzen bedenkt, also dass ein wirklich Kranker zusätzlich zu seinem Kranksein noch eine Sanktion (Geldkürzung) reingewürgt bekommt, dann ist das dem zu Grunde liegende Gesetz schon fast verbrecherisch zu nennen.
Und die dafür Verantwortlichen haben sich wieder zur Wahl gestellt.
Hingegen eine Einladung (die eigentlich eine Vorladung ist) zu einem Gespräch über die berufliche Situation, würde wohl kein normaler Mensch als Meldung verstehen. Es ist ein Gespräch zwischen Menschen mit unterschiedlichen Interessen, also teils ein Gegen- manchmal auch ein Miteinander, es müssen eventuell schwer wiegende Entscheidungen getroffen und Schriftstücke unterschrieben werden. Solche Dinge sind das Geschäft von gutbezahlten, besonders geschickten Verhandlern. Wer da krank ist, läuft Gefahr über den Tisch gezogen, also ausgetrickst zu werden.
Nun ist es aber so, wer solch einen Gesprächs-Termin platzen lässt, weil er krank und vom Arzt auch krank geschrieben ist (Gelber Schein / AU-Bescheinigung), der ist damit nicht per se entschuldigt - ihm drohen Sanktionen von der Behörde! Denn das Gesetz und die Behörde vermischen solche Gesprächs-Termine und reine Melde-Termine, und sagen, wer krank geschrieben ist, ist damit nicht per se unfähig, zu einem Melde-Termin zu erscheinen.
Wenn man unter einem Melde-Termin das verstehen würde, was der Begriff bedeutet, könnte man dem vielleicht sogar zustimmen, denn wer es aus eigener Kraft zum Arzt schafft, kann sich vielleicht auch noch zwecks Meldung zum JobCenter schleppen. Aber ein Gespräch über die berufliche Situation ist keine Meldung mehr. Jedoch Gesetz und JobCenter machen da keinen Unterschied. Man könnte das für Gesetzes-Pfusch halten, aber die Hartz-4-Gesetze wurden ja nicht von Peter Hartz oder Gerhard Schröder persönlich nach Feierabend am Küchentisch geschrieben, sondern von Heerscharen von Experten und Spezialisten für Sprache und Juristerei und Arbeitsrecht und was nicht noch alles. Also es ist Absicht, Vorsatz.
Und wenn man die Konsequenzen bedenkt, also dass ein wirklich Kranker zusätzlich zu seinem Kranksein noch eine Sanktion (Geldkürzung) reingewürgt bekommt, dann ist das dem zu Grunde liegende Gesetz schon fast verbrecherisch zu nennen.
Und die dafür Verantwortlichen haben sich wieder zur Wahl gestellt.
Freitag, 20. September 2013
Tschetschenienkrieg überlebt, vom hiesigen "Gesundheits"-wesen fast umgebracht: TV-Journalistin Mikich
Ärzte meiden
Einige Leute betrachten offenbar Ärzte oder zumindest chirurgischen Eingriffe grundsätzlich als Gefahr. So sagte etwa Günter Jauch, der zwar nicht unbedingt als Vorbild taugt, aber immerhin nicht mehr der Jüngste ist und dennoch einigermassen gesund wirkt, er meide Ärzte so gut er kann. Auch der TV-Angler Jeremy Wade, der auf DMAX um die Welt fährt um gefährliche Fische zu fangen, hatte sich vor Jahren einen Muskelabriss zugezogen, und statt eines Biceps nur noch einen Monoceps am rechten Arm, der sicherlich zu operieren wäre, aber er lässt keinen Arzt daran, obwohl er sich sicherlich das beste Krankenhaus aussuchen könnte. Ich hatte mal mit einer Tiermedizin-Studentin gesprochen, die durch einen Unfall auch irgendwelche Entstellungen am Arm hatte, und gefragt warum sie diese Probleme nicht chirurgisch beheben lasse. Sie meinte, so lange sie das nicht ernsthaft behindert, wolle sie jeden chirurgischen Eingriff vermeiden.
Dass Frau Mikich sich quasi hat prophylaktisch operieren lassen, ist darum unbegreiflich.
Nicht allein ins Krankenhaus
Meine Oma hatte immer eindringlich davor gewarnt, ins Krankenhaus allein zu gehen. Ich fand das veraltet und übertrieben, dachte in dem heutigen, vermeintlich demokratischen Gesundheitswesen ist das nicht mehr notwendig - bis ich selbst eigene Erfahrungen als Patient machte. Auch Frau Mikich empfiehlt, nicht allein ins Krankenhaus zu gehen. Wie im bösen dunklen Wald, lauern offenbar auch im Krankenhaus böse Geister und böse Menschen. Das sind beängstigende Zustände, wenn Demokratie und Rechtstaat draussen vor dem Krankenhauseingang bleiben müssen.
Tausende Patienten zum Üben
In Gesundheits-Ratgebern hört und liest man oft den Tipp, sich dort operieren zu lassen, wo Ärzte den Eingriff mehrere tausend mal im Jahr durchführen, also in Spezialkliniken, statt in irgendwelchen Feld-, Wald- und Wiesen-Krankenhäusern, wo der Eingriff nur selten durchgeführt wird. Bei dem Tipp wird allerdings stillschweigend unterschlagen, dass die tausende Eingriffe ja alles Patienten sind, an denen quasi geübt wurde. Nach so vielen Operatioen kann vielleicht auch der unfähigste Chirurg halbwegs gut operieren. Wenn man Glück hat, ist man der 1001te Patient, der von der Übung der Ärzte an den vielen Patienten vorher profitiert. Wenn man Pech ist man einer der vielen, an denen noch geübt wird.
Allerdings muss man wohl einräumen, dass in einer Spezialklinik wahrscheinlich die Anforderungen an die Auswahl der Ärzte, für die speziellen Eingriffe, höher sind, als in einem Allgemeinkrankenhaus, wo tendenziell jeder Arzt alles machen können muss. Also die Kompetenz für bestimmte Eingriffe ist in einer Spezialklinik sicher höher.
Dennoch sollte gutes Operieren nicht erst nach zahllosen Übungspatienten erreicht werden.
Falsche Anreize sind keine Entschuldigung für zu häufige oder pfuschige Operationen
Als Entschuldigung, warum zu viele Ärzte zu häufig operieren, also auch unnötige Operationen durchführen, und auch pfuschen, wird gerne das falsche Anreizsystem genannt.
Davon rede ich hier schon seit Jahren: Weil Ärzte nur mit kranken Menschen richtig Geld verdienen können, haben sie keinen finanziellen Anreiz uns nachhaltig gesund zu therapieren. Dennoch ist ein falsches Anreizsystem keine Entschuldigung für pfuschende und unnötig operierende Ärzte. Denn das wäre ja so, als würde ein Vergewaltiger freigesprochen, weil das Opfer durch aufreizende Kleidung quasi den falschen Anreiz geliefert und damit selbst Schuld habe. Oder jemand wird beklaut, weil er so wehrlos aussieht, und vor Gericht wird der Räuber frei gesprochen, weil das Opfer durch seine Wehrlosigkeit die falschen Anreize gesetzt habe.
Dienstag, 18. Juni 2013
Fortsetzung: Puppe aus Luft: 1Q84
Es gibt etliche Parallelen mit anderen Romanen und Filmen, wobei aber unklar ist, ob der Autor sich auf Diese bezieht, oder ob er eigenständig und parallel zu den selben Beschreibungen gekommen ist. Also ob letztlich alle von der selben Quelle abgeschrieben haben, oder ob es quasi mehrere unabhängige Zeugen der selben Sache sind, was dann als Beleg und Indiz fast schon einen Beweischarakter bekäme.
So gibt es an einer Stelle eine kurzen erzählerischen Seitenstrang zu einem russischen Autor einer früheren Epoche, und dessen Reise auf die Insel Sachalin, aber man weiss nicht recht, was das soll. Nebenbei wird irgendwie auf die besondere Form der Insel hingewiesen, und wenn man sich die anschaut, und auch noch auf den japanischen Namen der Insel (Karafuto-to), dann fällt der Groschen: Kar! Da war doch was. Mittlerweile habe ich in drei Romanen einen Bezug zu einem Kar entdeckt, im Zusammenhang mit Total- bzw Willkürherrschaft.
Beispielsweise spielen in 1Q84 die sog "Little People" eine wichtige und mystisch-mächtige Rolle - auch beim Gedankenlesen. Das erinnert an den Film Being John Malkovich, wo aus einem Gebäude, das augenscheinlich für sehr kleine Leute gebaut wurde, ein direkter Zugang in den Kopf von John Malkovich gefunden wird.
Die Frage ist, ob Murakami die Idee für seine "Little People" aus dem Film übernommen hat (und wer weiss woher die Filmemacher ihre Idee habe), oder ob er eine zwar geheime, aber Wirklichkeit beschreibt. Könnte aber auch schlicht eine Allegorie auf jene geheimen Leute sein, die zwischen den Fugen der Gesellschaft leben, und die sich klein machen und (moralisch) verbiegen müssen, für diese Art Leben ausserhalb von Gesetz, Moral und Normalität.
Zwei weitere Aspekte spielen in 1Q84 eine wichtige Rolle: Die mit Gewalt gegen zu böse und zu gute Menschen herzustellende weltweite Balance von Gut & Böse (Der Roman "Die Auserwählten" behandelt ein ähnliches Thema), Eins-Sein und Getrennt-Sein.
Als Hauptthema beschreibt der Roman in mystisch verbrämter Art eine real existierende Herrschafts- und Versklavungstechnologie. Was im Roman als "Puppe aus Luft" (eigentlich ein Kokon, gesponnen aus Luft. Hinweis auf die Stringtheorie?) mystifiziert wird, dessen Puppen-hafter Inhalt das Abbild einer lebenden Person ist und als deren "Seelen-Schatten" bezeichnet wird (die Puppe im Kokon, als "Tochter"-Organismus, als Abbild eines bereits existierenden Menschen, des sog. "Mutter"-Organismus). Die Puppe fungiert als "Perceiver" bzw "Receiver".
Die auf dem hinteren Buchdeckel zitierte Meinung einer japanischen Zeitung, die Texte des Autors seien hilfreich zum Verständnis der modernen Welt, sind eine Bestätigung, dass Murakami sich mit tatsächlich praktizierten ungeheuerlichen Ideologien und Technologien der Herrschaft und Versklavung befasst.
Die mutmassliche Entsprechung im wirklichen Leben ist ein gezüchteter Labor-Klon aus entnommenen Körperzellen und -geweben, oder auch nur DNA-Proben lebender Menschen. Weil die Zellen im Labor, und der Mensch von dem sie stammen, quasi eine gemeinsame "Seele" haben, stehen der Stamm-, Ursprungs- bzw Mutterorganismus (der lebende Mensch) und seine im Labor weiterlebenden Körperzellen in einer geheimnisvollen Verbindung miteinander (Die Mietmäuler und Propagandisten der Herrschenden bezeichnen diese unsichtbare Verbindung ebenso euphemistisch wie zynisch als "Liebe"). Was der betreffende Mensch denkt, sieht und tut, das bildet sich offenbar auch im nervlichen Verhalten der Laborzellen ab, die quasi wie ein Per- oder Receiver für Signale vom Ursprungsorganismus fungieren. Wenn die Nervenimpulse des Labor-Klons mittels Sensoren empfangen werden (der vielleicht kein vollständiger Mensch sein muss, sondern eventuell genügt ein dreidimensionales neuronales Gewebe- und Zellgebilde) und die Impulse richtig zugeordnet werden, hat man direkte Informationen aus dem Inneren des betreffenden Menschen - mithin die totale Überwachung (Der Feind in deinem Körper) des betreffenden Menschen erreicht. Das ist keine blosse Fiktion, das ist Realität!
Im Roman werden diese Überwachungsfähigkeiten kleinen Ausserirdischen (den "Little People") zugeschrieben, die schon immer im Verborgenen "da" waren, seit es Menschen auf der Erde gibt. (Einschub: Warum könnten die Herrschenden wollen, dass wir an ausser-irdische Mächte glauben? Um von sich abzulenken. Um Solidarität zu ernten - wir Erdlinge zusammen gegen die Aliens. Um die Machtverhältnisse als ewiglich und unumstösslich zu suggerieren, weil das Leben auf der Erde schon immer von Ausserirdischen bestimmt wurde). Naheliegender scheint es, hinter diesen Technologien jedoch die global vernetzten Geheimdienste und Militärs zu vermuten.(Einschub: Wegen dem Kontext mit einer religiösen Sekte könnte es insgesamt eine inhaltliche Parallele mit dem Buch "Der Name der Rose" geben).
Weil diese Herrschaftstechnologien mittlerweile ein so hohes wissenschaftliches und macht-technologisches Niveau erreicht haben, und man wohlmöglich schon Informationen aus anderen Dimensionen und Welten erlangt hat ("Gott steckt in den Atomen"), darum kommen uns die Angehörigen der Herrschaftseliten zunehmend wie Ausserirdische vor. Aber vielleicht sind wir Erdlinge tatsächlich nur die Spielfiguren in den unsichtbaren Händen kleiner ausserirdischer Wesen, die in irgendwelchen Dimensionen zwischen den Elementarteilchen leben, und deren Macht sich umgekehrt-proportional zu ihrer Winzigkeit verhält.
Zwar habe ich den über 1000 Seiten dicken Roman ziemlich verschlungen, weil er Aspekte zusammenbrachte, die mich seit einiger Zeit beschäftigen, und weil ich auf weiterführende Andeutungen und Informationen hoffte - wurde aber enttäuscht. Als ich kurz vor Schluss mal innehielt fand ich, dass von der Geschichte nichts nachbleibt - ich hatte das Gefühl, der ganze Roman ist eine mit Uhrwerk ähnlicher Stoik gesponnene Puppe aus Luft - ein grosses Nichts. Die Begeisterung der Kritker kann ich darum nicht ganz teilen.
So gibt es an einer Stelle eine kurzen erzählerischen Seitenstrang zu einem russischen Autor einer früheren Epoche, und dessen Reise auf die Insel Sachalin, aber man weiss nicht recht, was das soll. Nebenbei wird irgendwie auf die besondere Form der Insel hingewiesen, und wenn man sich die anschaut, und auch noch auf den japanischen Namen der Insel (Karafuto-to), dann fällt der Groschen: Kar! Da war doch was. Mittlerweile habe ich in drei Romanen einen Bezug zu einem Kar entdeckt, im Zusammenhang mit Total- bzw Willkürherrschaft.
Beispielsweise spielen in 1Q84 die sog "Little People" eine wichtige und mystisch-mächtige Rolle - auch beim Gedankenlesen. Das erinnert an den Film Being John Malkovich, wo aus einem Gebäude, das augenscheinlich für sehr kleine Leute gebaut wurde, ein direkter Zugang in den Kopf von John Malkovich gefunden wird.
Die Frage ist, ob Murakami die Idee für seine "Little People" aus dem Film übernommen hat (und wer weiss woher die Filmemacher ihre Idee habe), oder ob er eine zwar geheime, aber Wirklichkeit beschreibt. Könnte aber auch schlicht eine Allegorie auf jene geheimen Leute sein, die zwischen den Fugen der Gesellschaft leben, und die sich klein machen und (moralisch) verbiegen müssen, für diese Art Leben ausserhalb von Gesetz, Moral und Normalität.
Zwei weitere Aspekte spielen in 1Q84 eine wichtige Rolle: Die mit Gewalt gegen zu böse und zu gute Menschen herzustellende weltweite Balance von Gut & Böse (Der Roman "Die Auserwählten" behandelt ein ähnliches Thema), Eins-Sein und Getrennt-Sein.
Als Hauptthema beschreibt der Roman in mystisch verbrämter Art eine real existierende Herrschafts- und Versklavungstechnologie. Was im Roman als "Puppe aus Luft" (eigentlich ein Kokon, gesponnen aus Luft. Hinweis auf die Stringtheorie?) mystifiziert wird, dessen Puppen-hafter Inhalt das Abbild einer lebenden Person ist und als deren "Seelen-Schatten" bezeichnet wird (die Puppe im Kokon, als "Tochter"-Organismus, als Abbild eines bereits existierenden Menschen, des sog. "Mutter"-Organismus). Die Puppe fungiert als "Perceiver" bzw "Receiver".
Die auf dem hinteren Buchdeckel zitierte Meinung einer japanischen Zeitung, die Texte des Autors seien hilfreich zum Verständnis der modernen Welt, sind eine Bestätigung, dass Murakami sich mit tatsächlich praktizierten ungeheuerlichen Ideologien und Technologien der Herrschaft und Versklavung befasst.
Die mutmassliche Entsprechung im wirklichen Leben ist ein gezüchteter Labor-Klon aus entnommenen Körperzellen und -geweben, oder auch nur DNA-Proben lebender Menschen. Weil die Zellen im Labor, und der Mensch von dem sie stammen, quasi eine gemeinsame "Seele" haben, stehen der Stamm-, Ursprungs- bzw Mutterorganismus (der lebende Mensch) und seine im Labor weiterlebenden Körperzellen in einer geheimnisvollen Verbindung miteinander (Die Mietmäuler und Propagandisten der Herrschenden bezeichnen diese unsichtbare Verbindung ebenso euphemistisch wie zynisch als "Liebe"). Was der betreffende Mensch denkt, sieht und tut, das bildet sich offenbar auch im nervlichen Verhalten der Laborzellen ab, die quasi wie ein Per- oder Receiver für Signale vom Ursprungsorganismus fungieren. Wenn die Nervenimpulse des Labor-Klons mittels Sensoren empfangen werden (der vielleicht kein vollständiger Mensch sein muss, sondern eventuell genügt ein dreidimensionales neuronales Gewebe- und Zellgebilde) und die Impulse richtig zugeordnet werden, hat man direkte Informationen aus dem Inneren des betreffenden Menschen - mithin die totale Überwachung (Der Feind in deinem Körper) des betreffenden Menschen erreicht. Das ist keine blosse Fiktion, das ist Realität!
Im Roman werden diese Überwachungsfähigkeiten kleinen Ausserirdischen (den "Little People") zugeschrieben, die schon immer im Verborgenen "da" waren, seit es Menschen auf der Erde gibt. (Einschub: Warum könnten die Herrschenden wollen, dass wir an ausser-irdische Mächte glauben? Um von sich abzulenken. Um Solidarität zu ernten - wir Erdlinge zusammen gegen die Aliens. Um die Machtverhältnisse als ewiglich und unumstösslich zu suggerieren, weil das Leben auf der Erde schon immer von Ausserirdischen bestimmt wurde). Naheliegender scheint es, hinter diesen Technologien jedoch die global vernetzten Geheimdienste und Militärs zu vermuten.(Einschub: Wegen dem Kontext mit einer religiösen Sekte könnte es insgesamt eine inhaltliche Parallele mit dem Buch "Der Name der Rose" geben).
Weil diese Herrschaftstechnologien mittlerweile ein so hohes wissenschaftliches und macht-technologisches Niveau erreicht haben, und man wohlmöglich schon Informationen aus anderen Dimensionen und Welten erlangt hat ("Gott steckt in den Atomen"), darum kommen uns die Angehörigen der Herrschaftseliten zunehmend wie Ausserirdische vor. Aber vielleicht sind wir Erdlinge tatsächlich nur die Spielfiguren in den unsichtbaren Händen kleiner ausserirdischer Wesen, die in irgendwelchen Dimensionen zwischen den Elementarteilchen leben, und deren Macht sich umgekehrt-proportional zu ihrer Winzigkeit verhält.
Zwar habe ich den über 1000 Seiten dicken Roman ziemlich verschlungen, weil er Aspekte zusammenbrachte, die mich seit einiger Zeit beschäftigen, und weil ich auf weiterführende Andeutungen und Informationen hoffte - wurde aber enttäuscht. Als ich kurz vor Schluss mal innehielt fand ich, dass von der Geschichte nichts nachbleibt - ich hatte das Gefühl, der ganze Roman ist eine mit Uhrwerk ähnlicher Stoik gesponnene Puppe aus Luft - ein grosses Nichts. Die Begeisterung der Kritker kann ich darum nicht ganz teilen.