Mittwoch, 21. Januar 2015
Medien schuldig an Pegida
Als ANTI-Pegida Bürger stört es mich, dass zwar immer wieder tausende
Pegida-Demonstranten in vielen Großstädten auf den Strassen sind, aber
ich als TV-Zuschauer keine vollständige, umfassende Reportage über diese
Demonstrationen bekomme, keine Gesprächssendung mit Dialog bereiten
Demonstranten auf Phoenix, wie seinerzeit zu Stuttgart21, sondern statt
dessen Hohn, Spott und Apartheit. Das ist NICHT der Job der MEDIEN. Die
Medien zeigen gerne ihre Gesprächsversuche mit Nazis, die sich dann dem
Dialog verweigern. Und nun gibt es zahlreiche Gesprächs willige
Pegida-Demonstranten, aber nun verweigern sich viele selbstgefällige
Demokratie-Funktionäre. Dauernd reden die Medien sich darauf heraus,
dass sie bestimmte Leute und Bewegungen nicht aufwerten wollen, indem
man sie überhaupt zur Kenntniss nimmt, geschweige denn auch noch mit
denen ernsthaft redet! Mit dem gleichen Argument gab es im deutschen
Fernsehen während des "Arabischen Frühlings" nie ein Interview mit
Gaddafi, das hat die BBC geleistet, nie eines mit Mubarak und seinem
Geheimdienst-Chef, das hat CNN gemacht, usw. Die deutschen Medien und
ihr zweibeiniges, sprechendes TalkShow-Mobiliar verweigern mehr
Gespräche und Berichte, als sie zulassen und selber leisten. Das ist
komplett irre! Sogar Edward Snowden wurde erst ein Jahr nach seinen
Enthüllungen vom deutschen Fernsehen interviewt. Die deutschen Medien
ignorieren den grössten Teil der Welt, weil der ihnen nicht in ihre
elitäre Komfortzone passt. Es gibt auch Ausnahmen, und da zeigt sich,
dass etliche Pegida-Leute durchaus vernünftig und menschlich
argumentieren, und manche Gegendemonstranten einem sachlichen Dialog
nicht gewachsen sind. Ich lehne Pegida ab, aber einfach nur zugucken ist
auch zu wenig, man muss mit Leuten reden, die immer wieder massenhaft
auf den Strassen demonstrieren. Es sind die Faschisten, die sich dem
öffentlichen Dialog verweigern.