Donnerstag, 25. September 2014
Fortsetzung: Missbrauch des Begriffs "Überleben"
Jesse James - Wie ich die Ehe mit Sandra Bullock überlebte.
Gina Wild - Wie ich jeden Tag einen Orgasmus überlebe.
Thomas Gottschalk - Wetten dass ich das Ende von Wetten dass... überlebe?
Johannes Heesters - Den Tod überleben. Meine Erinnerungen.
Joseph Mengele - Auschwitz und Judenverfolgung überleben.
Apnoe-Taucher berichten - Wie wir das viele Wasser um uns herum überlebten.
Neil Armstrong - Als Astronaut auf dem Mond überleben. Ein Ratgeber.
Lance Armstrong - Wie ich mein kriminelles Doping und die Dopingfahndung überlebte.
Leonardo di Caprio - Überleben nach dem Untergang der Titanic.
Ben Kingsley - Wie ich das Attentat auf Ghandi überlebte.
Ein Oberarzt bekennt - Wie ich chirurgische Eingriffe an Kassenpatienten finanziell überlebe.
George W. Bush - Wie ich als US-Präsident das Schuh-Attentat überlebte.
Der Deutsche Bundestag in einer gemeinsamen Erklärung anlässlich des Welthungertages: Überleben trotz Diäten ist schwierig aber möglich.
Volker Pispers - Wie ich als Einzelkind und Vollwaise auf der Butze einer Theologie-Kommilitonin in Bielefeld überlebte.
Ein Ossi kurz nach der Wende - Wie ich einen Besuch des KaDeWe überlebte.
Alice Schwarzer und Johann Lafer - Wie wir die Steuerfahndung überlebten.
Deutsche Fernseh-Intendanten klagen: Überleben mit der Last der Millionen
EU-Parlamentarier - Überleben weit weg von zu Hause.
Lufthansa-Piloten - Überleben mit Stewardessen in jedem Arm
Hape Kerkeling - Wie ich trotz Blasen an den Füssen den Jakobsweg überlebte.
Stephen King - Überleben ohne Buchpreisbindung
Amazon - Überleben ohne Leiharbeiter und Neonazi-Security
Deutsches Fernsehen - Wie wir jeden Tag Millionen unzufriedene Zuschauer überleben.
ZwangsGebühren-TV - Überleben fast ohne Werbung.
Jürgen Drews - Als Schlagerstar unter Ballermännern. Überleben mit Strohhalm im Eimer, und in ständig wechselnden Betten.
Tagesthemen-Moderatoren - Wie wir 2 Wochen Freizeit pro Monat überleben.
Manuel Neuer - Überleben als Kugelfang.
NPD - Überleben trotz Demokratie
Deutsche Polizei - Überleben in der Gesetzlosigkeit
Ein Blogger - Überleben ohne Leser
Ein Fahrrad erzählt - Überleben ohne Luft im Reifen
Aus den Memoiren einer Windmühle - Überleben bei Windstille.
Aus dem Leben einer Funk-Maus - Überleben ohne Kabel.
Ein Hund erzählt - Überleben an der Leine
Paris Hilton - Überleben trotz Spliss im Haar und mit eingerissenen Fingernägeln
Deutsche TV-Comedians & TV-Kabarettisten - Überleben ohne Moral, Gewissen & Skrupel, nur mit Überwachungswissen im Kopf und Geld in den Taschen.
Leser empfehlen - Totlachen und trotzdem überleben
Überleben - kann ein Begriff die Umdeutung der Worte überleben?
Meiner Ansicht nach ist der Begriff "überleben" nur statthaft im Zusammenhang mit einer nicht gesuchten und nicht willkürlich provozierten Gefahr, und in einer Situation, in der man nicht allein Herr der Lage sein kann oder es nicht ist. Wer sich ohne Not und lange geplant in lebensgefährliche Situationen begibt, und dabei weitestgehend nur von sich selbst und der Natur abhängig ist, kann das Risiko weitesgehend beherrschen und sich darum später nicht als Überlebender bezeichnen. Auch ist der Begriff des Überlebens dann nicht angebracht, wenn es um mehr geht, als das nackte Überleben. Wer auf Berge steigt will nicht nur überleben, sondern reich und berühmt werden. Hingegen Überlebende der Vernichtungsmaschinerie der Nazis sind wahrlich Überlebende und haben rein gar nichts mit einem Bergsteiger gemein, der die Gefahr gesucht und gefunden hat. Hingegen haben Holocaust-Überlebende Entscheidendes gemeinsam mit jenen Menschen, die sich dem deutschen sogenannten Gesundheitswesen anvertrauen und die ihr Leben gezwungenermassen in die Hände von Ärzten legen, und als fast ermordete Patienten sich gerade noch dem tödlichen und verstümmelnden Zugriff ärztlicher Bestien entreissen konnten. DAS sind ebenso Überlebende, wie die Holocaust-Überlebenden! Egal was die Medien-Mafia an schäbigen Campagnen der Wort- und Werte-Pervertierung vom Zaun bricht, und egal welche Prommies sie für solche Begriffspervertierungskampagnen rekrutieren kann.
Dienstag, 19. August 2014
Ein paar Antworten auf einen haGalil-Artikel
„Oberst Lerner, haben Sie es auf unschuldige Zivilisten abgesehen oder ist es Inkompetenz?“ fragt die Interviewerin mit einem Gesicht, das eine offenbar nur für Israelis reservierte Geringschätzung zeigt.
Immerhin fragt die Journalistin noch, anstatt einfach nur zu behaupten! Und die Interpretation von Gesichtsausdrücken ist sehr subjektiv, gehört darum eigentlich nicht in seriöse journalistische Artikel, allenfalls in die persönichen Texte von Privat-Bloggern.
Würde sie mit einer solch groben Respektlosigkeit gegenüber einem amerikanischen oder britischen Offizier auftreten, wären die Zuschauer verstimmt. Und benähme sie sich gegenüber einem arabischen Kommandeur auf diese Weise, müsste sie mit Anschuldigungen von Rassismus rechnen.
Provozierende Fragen nach immerhin tödlichen Angriffen sind keine Respektlosigkeit, sondern journalistische Pflicht. Abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass nicht-jüdische Militärs mit journalistischen Samthandschuhen angefasst werden - man denke nur an den jüngsten Fall eines Oberst Klein in Deutschland, der die Bombardierung eines Tanklasters in Afghanistan befohlen hatte, mit über 100 toten Zivilisten, und der sogar von einigen deutschen Medien kritisch angegangen wurde - also abgesehen davon, erscheint diese Empfindlichkeit und der Vergleich mit arabischen Miltiärs deplatziert, angesichts der Tatsache, dass Juden und Israelis gerne betonen, dass Israel die einzige Demokratie im Nahen Osten sei; aber Demokratien zeichnen sich eigentlich durch eine grössere Toleranz gegenüber kritischen Medien aus.
Die Wahrheit sieht jedoch ganz anders aus. Die IDF hat die umfassendsten und intelligentesten Maßnahmen entwickelt, um zivile Opfer während Angriffen auf zulässige militärische Ziele gering zu halten.
Vor jedem Luftangriff ist es vorgeschrieben, multi-sensorische Informations- und Überwachungssysteme, die die An- oder Abwesenheit von Zivilisten bestätigen, einzusetzen. SMS, Telefonanrufe und Radiobotschaften in Arabisch rufen zum Verlassen des anvisierten Zieles auf. Flugblätter, die aus der Luft abgeworfen werden, beinhalten Landkarten, die sichere Gebiete aufzeigen. Wenn Warnungen keine Beachtung geschenkt wird, wirft die Luftwaffe vor einem Angriff zunächst nicht-tödlichen Sprengstoff ab, um so davor zu warnen, dass der Angriff unmittelbar bevorsteht.
Erst wenn Piloten und Fliegerleitoffiziere sicher sind, dass keine Zivilisten vor Ort sind, wird die Genehmigung für den Angriff gegeben. Wenn Piloten lasergesteuerte Munition verwenden, müssen vorher sichere Gebiete bestimmt werden, in die die Geschosse umgeleitet werden können, sollten plötzlich Zivilisten am anvisierten Ziel erscheinen.
In den letzten Tagen haben Piloten der IDF viele Missionen abgebrochen, weil sich Zivilisten in der anvisierten Gegend aufhielten.
Wenn 408 getötete, 2.502 verletzte und 373.000 traumatisierte palästinensische Kinder (Zahlen von haGalil selbst!) das Ergebnis "umfassendster und intelligentester Massnahmen" zum Schutz von Zivilisten ist, um die Raketen-Abschussrampen der Hamas, sowie Tunnel zu zerstören, dann erscheint die Frage der oben zitierten Journalistin in der Tat berechtigt, ob es sich um Inkompetenz der IDF handelt, oder ob Zivilisten das tatsächliche Ziel der israelischen Armee sind.
Die Bevölkerungszahl des Gazastreifens beträgt rund 1,8 Millionen Menschen. Wenn die Hälfte davon Menschen im arbeitsfähigen Alter zwischen 16 und 60 Jahren sind, bleiben etwa 900 000 Greise und Kinder. Wenn nur ein Drittel davon Alte sind, dann gäbe es rund 600 000 minderjährige Kinder. Nach obigen Opferzahlen wären also mehr als die Hälfte aller Kinder des Gazastreifens durch die israelischen Angriffe traumatisiert.
Mir scheint, der Verfasser des haGalil-Artikels ist mehr beeindruckt von der Armee-HighTech als von den hohen Opferzahlen - es sind ja "nur" Palästinenser. Verlassen sich Human Rights Watch und Teile der UNO auch auf Angaben der Hamas, wenn von Völkermord und Kriegsverbrechen gesprochen wird? Es gibt zahllose westliche Organisationen und Medien im Gazastreifen, da ist man nicht auf die Angaben der Hamas angewiesen. Es gab sogar junge Leute aus Skandinavien, die sich als "menschliche Schutzschilde" zur Verfügung gestellt haben, auch die werden ihre Eindrücke als Augenzeugen berichtet haben. Und woher hat haHaglil seine anderen Zahlen? Allein von der israelischen Armee? Wer hat mehr Interesse an passenden Zahlen, als die Täter selber?
Die Bodentruppen haben äquivalente Handlungsweisen für ihre Einsätze, obwohl es in der Beschaffenheit des Bodenkampfes liegt, dass dieser schonungsloser und weniger technisch ausgereift ist. Gespräche mit Infanteristen der IDF, die gerade aus den Kämpfen in Gaza zurückkommen, bestätigen jedoch, dass die Vermeidung von zivilen Opfern an erster Stelle steht, selbst wenn die Soldaten selbst unter Beschuss kommen.
Wie erklärt man bei haGalil sich und uns die Tatsache, dass es trotz des für israelische Soldaten relativ wenig gefährlichen Kampfeinsatzes im Gazastreifen dennoch etliche Deserteure und ehemalige Armee-Angehörige gibt, die den Kampfeinsatz im Gazastreifen nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren können und von Kriegsverbrechen dort reden!?
Zurück in der Sicherheit des Fernsehstudios verliert die Interviewerin gegenüber dem Sprecher der IDF immer mehr an professioneller Objektivität und zeigt stattdessen offen ihre Wut: „Sie reden ständig über all die Warnhinweise, die Sie geben, doch Tatsache ist, dass Sie eineinhalb Tausend Menschen getötet haben, die große Mehrheit von ihnen Zivilisten!“
Natürlich wird dem Offizier nicht gestattet, eine angemessene Antwort zu geben, die Zuschauern helfen könnte, die reale Situation zu verstehen.
Das zu Kritisierende wäre nicht die Emotionalität der Journalistin - sie ist eben auch "nur" ein (informierter) Mensch und kein israelischer Roboter oder Übermensch - und auch ihre Frage ist inhaltlich berechtigt, aber selbstverständlich muss die Chance einer Antwort möglich sein.
HaGalil redet ständig von der "realen Situation". Aber aus welchen Quellen erstellt sich haGalil sein Bild, und warum soll dieses Bild realer sein, als die Bilder der Gegenseite?
So wurden im Juli 2014 laut einer Statistik der israelischen Streitkräfte 260 Raketen von Schulen abgefeuert, 127 von Friedhöfen, 160 von Moscheen und anderen religiösen Einrichtungen, 50 von Krankenhäusern sowie 597 von sonstigen Bevölkerungszentren.
Zunächst sollte man sich vielleicht mal klar machen, dass die Raketen eigentlich nur von Dächern oder von Plätzen neben den genannten Gebäuden abgeschossen werden können, nicht jedoch aus dem Keller oder von sonstwo aus dem Gebäude. Also vom Minarett oder von der runden Kuppel einer Moschee kann man keine Rakete abschiessen. Die Frage ist, ob die Abschussrampen aus Metall und mobil sind, oder ob sie fest gemauert auf dem Dach oder neben dem Gebäude stehen. Wenn mobile Abschuss-Rampen benutzt werden, dann sind nicht die Gebäude das Problem oder das "Terror-Nest", sondern die jeweiligen Abschussrampen. Aber wenn die beweglich sind, dann müsste die israelische Armee die Rampen sofort nach dem Raketenabschuss zerstören. Hingegen Bombardierungen von Gebäuden Wochen nach mobilen Raketenabschüssen, erscheinen dann als böswilliger Unsinn. Wenn die Rampen jedoch gemauert sind, egal ob auf freier Fläche neben Gebäuden oder auf deren Dächern, dann erscheint es dennoch überdimensioniert, mit Bomben solche Rampen zu zerstören, denn das ist mit Kanonen auf Krokodile schiessen - zumal tausende unschuldige Zivilisten dabei traumatisiert, schwer verletzt und getötet werden. Vor dem Hintergrund, dass das israelische Raketen-Abwehrsystem erfolgreich funktioniert, immerhin gab es trotz angeblich über tausend Hamas-Raketen keinen einzigen oder nur einen oder zwei tote israelische Zivilisten - also angesichts dieser Fakten erscheint die praktizierte Bombardierung ganzer Strassenzüge und die Tötung tausender Zivilisten als völlig Unverhältnismässig, was die Bezeichnungen Kriegsverbrechen und versuchter Völkermord als berechtigt erscheinen lassen.
Zu den Gebäuden und zu den Tunneln, durch die angeblich die Hamas Terroristen auf israelisches Gebiet schleust und durch die Waffen transportiert werden,
Wenn dann die Weltpresse, wie derzeit die New York Times, das Foto eines getöteten Kindes zeigt, hat die Hamas gesiegt. Dass Israels Regierung das Leben dieses Kindes schonen wollte, während die Islamisten auf dessen Opferung förmlich hingearbeitet hatten, wird die Öffentlichkeit kaum interessieren.
Die emotionale Wirkung eines solchen Fotos beseitigt das Bedürfnis nach weiteren Fragen, zumal sie mit dem Zerrbild vom jüdischen Kindermörder – ein im westlichen Unterbewusstsein tief verankertes Vorurteil – bestens harmoniert.
Diese Unterstellung ist wirklich infam, unverschämt und demagogisch! Jene Menschen, die sich heute interessieren und engagieren, sind jung und von internationalen Medien sozialisiert, sie haben keine uralten anti-jüdischen Stereotype im Kopf. Wer mit solchen falschen Feindbildern argumentiert, wie der haGalil-Autor, der zeigt weder Respekt vor den lesenden eigenen Leuten, die er offenbar für oberflächliche Idioten hält, noch vor den Meinungsgegnern, die er offenbar für Arschlöcher hält. Die Infamie des Artikelschreibers von haGalil offenbart, er hat keine Argumente und greift darum in die Dreckskiste mit den Totschlag-Pauschal-Floskeln, um die Gemüter der oberflächlichen eigenen Leserklientel zu beruhigen. Nach dem Motto: Lasst euch von den Opfern im Gazastreifen und dem globalen Mediengeschrei nicht beeindrucken - das sind alles Judenfeinde oder leichtgläubige Trottel.
Tatsächlich jedoch gibt es das Problem, dass wir alle unser Weltbild von Dritten beziehen, wir empören und engagieren uns auf Grund von Informationen aus unbekannter Hand.
Dadurch sind wir manipulierbar. Das gilt für ALLE Seiten. Zum Glück gibt es dagegen die öffentliche Diskussion mit Meinungs-Gegnern. Allerdings kann man sich auch da nicht sicher sein, ob man es nicht mit gesteuerten Agents-Provocateurs zu tun hat. Man müsste sich also immer an den genannten Fakten orientieren und mitdenken.
Mittwoch, 6. August 2014
Ideen-Diebstahl mittels Überwachung
Und tatsächlich: Während noch vor nicht allzu langer Zeit Fussballspieler mit und für Milch geworben haben ("Die Milch macht's"), wurde diesmal vom Koch der Mannschaft deren Ernährung auf Milchprodukte frei umgestellt, wie der Koch jetzt im SPIEGEL durchblicken liess (sorry, ich hatte mich vertan und zunächst die Süddeutsche Zeitung hier genannt).
Und wie es oben aussieht deutet der Mann auch symbolisch an, dass er dabei auf Überwachungs-Wissen setzt: Sein auf dem Foto symbolisiertes Fenster scheint der Ausdruck für diese Praxis. Überwachungs-Insider und ihre Nutzniesser scheinen sich so untereinander zu erkennen.
Die selbsternannten deutschen LeistungsEliten setzen augenscheinlich voll auf Ideenklau durch Überwachung, scheuen dabei auch nicht vor blutigem Handwerk zurück und nölen gleichzeitig über angeblich plagiierende Asiaten. Wie sangen seinerzeit einige Neuankömmlinge im freien wilden Westen: "Hier ist alles nur geklaut!" (Die System-Kompatibilität der Musiker und des Songs zeigt sich in der Verschleierung bzw Unterschlagung einerseits der tatsächlich praktizierten unglaublichen technischen Möglichkeiten, sowie der Tatsache, dass es sich mitnichten um Einzeltäter handelt, sondern um eine gigantische, mafiös-faschistische Verschwörung systematischer Überwachung inklusive Gedanken-Diebstahl globalen Aussmasses).
Das bekannte Resümee der finanziellen Umverteilung von unten nach Oben muss um den Aspekt der heimlichen Wissens- und Ideen-Abschöpfung mittels Überwachungs-Fenster (Think Tank) erweitert werden, manchmal auch nachdem man zuvor die Leute durch Medizinverbrechen zu Sozialfällen gemacht hat. Die alten Nazis wären vermutlich begeistert, wie modern und raffiniert der Faschismus geworden ist.
Freitag, 1. August 2014
Hallo GEZtapo*
Denn ein Öffentlich-Rechtlicher-Rundfunk mit gesetztlichem Bildungs- bzw Grundversorgungsaufgtrag, der nichteinmal öffentliche UNO-Veranstaltungen zu aktuellen Weltproblemen übertägt, aber die GEZ-Gebühren für Promi-Grill-Events verbrät und sich an Überwachung und Mobbing von Privatpersonen beteiligt, den boykottiere ich und der bekommt von mir keinen einzigen Gebühren-Euro!
Im Übrigen verstiesse eine Erlangung meiner persönlichen Daten vom Blog-Provider gegen das geltende Datenschutzrecht auf anonymen Rundfunkempfang.
Für andere Leser: Ich müsste ohnehin keine GEZ-Gebühren zahlen, weil ich als GeringEinkommer davon befreit bin. Dennoch bekämen die Sender Geld, nämlich für mich vom Staat. Tatsächlich spare ich mit meinem o.g. Verhalten also nicht mein Geld, sondern Geld der Steuerzahler!
*Darf man die GebührenEinzugsZentrale des Deutschen Rundfunks mit einer staatlichen Terrorbehörde des deutschen Nazizreichs vergleichen? Man muss ja nicht die gesamten Eigenschaften mit dem Vergleich meinen, sondern wichtige Wesenszüge und Grundmuster. Beispielsweise dass im Geheimen geschnüffelt wird. Auch ist es eine Tendenz, wenn nicht Strategie heutiger Machtausübung, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten nach aussen hin zu zerfasern, zu zerstreuen und zu verschleiern. Also auch wenn die GEZ selbst nur mit der Beschaffung und Sammlung von Zuschauer- und Zuhörerdaten befasst ist, so erinnert das doch an jene Praxis in Diktaturen, die Empfänger von sog. Feindsendern ausfindig zu machen, also überhaupt heraus zu finden, wer empfängt mit welcher Art von Geräten welche Sender. Bis vor kurzem hatte jedes Haus noch einen Antennenwald auf dem Dach, von aussen gut sichtbar, heutzutage sind zwar auch Schüsseln gut sichtbar, aber es ist auch DVBT-Empfang möglich, mit kleinen Antennen in der Wohnung. Also die GEZ muss intensiv schnüffeln oder schnüffeln lassen, um sog Schwarzempfänger aufzuspüren. Die Art der Antenne lässt auch Rückschlüsse auf die Art des Zuschauers zu. Wer eine Schüssel nutzt, ist internationaler orientiert, als wer sich mit DVB-T Sendern begnügt. Also diese Schnüffelei hat schon Gestapo-Qualität. Und wenn man bedenkt, dass die Sender, für welche die GEZ die Kohle eintreibt, sich daran beteiligen die Opfer von Verbrechen überwachungstechnisch einzuhegen und vom Rechtstaat abzuhalten, dann sind Sender und GEZ damit aktiver Teil eines raffinierten, kriminellen Systems, bei dem es auch um ganz reale blutige Dinge geht. Jedes bestialische System hat im Übergangsbereich mit der Mainstream-Bevölkerung auch eine freundliche, harmlose Benutzeroberfläche.
Donnerstag, 1. Mai 2014
Faschistische "Schmetterlings"-Zucht-Company
Dass der Schmetterlings-Effekt nicht der sein kann, für den er allgemein ausgegeben wird, lässt sich an drei Gründen erkennen:
Der Entdecker des in der Wikipedia-Definition beschriebenen Sachverhalts hatte ursprünglich eine Möwe als Beispiel genannt. Das erscheint tatsächlich passender. Denn mehr als ein Schmetterling ist die Möwe eine unabhängigere "Gestalterin" ihrer Umgebung, und wollte man die Winzigkeit des Einflusses symbolisieren, böten sich zahllose kleinere Tiere an, als ausgerechnet ein Schmetterling. Also der Schmetterling eignet sich sachlich nicht für die gängige Definition, und er war tatsächlich auch kein Bestandteil der ursprünglichen Definition. Es scheint eher so, dass sich jemand gedacht hat, er könne die Definition benutzen um darin einen verräterischen Herrschaftsbegriff zu verstecken, so, wie in New York die Zwillingstürme aus dem Stadtbild eliminiert wurden, vielleicht um den Zwillings-Effekt aus dem Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu nehmen.
Übrigens interpretiere ich den Schmetterlings-Effekt und den Zwillings-Effekt als nahezu identisch. Der Zwillings-Effekt vielleicht eher bezogen auf die Physis, der Schmetterlings-Effekt eher bezogen auf die emotionalen und geistigen, also immateriellen Vorgänge IN der Physis.
Gegen die gängige Definition des "Schmetterlings-Effekts" spricht auch, dass der Schmetterling für eine andere Definition eine viel passendere Metapher ist. Wie wohl kein anderes Tier kann der Schmetterling mit seinen attraktiv gemusterten, symmetrischen Flügeln (ähnlich wie ein Rorschach-Klecks), die sich ja stets auch symmetrisch bewegen, das Immaterielle und die Symmetrie von Vorgängen symbolisieren - und das passiert vermutlich ziemlich genauso zwischen Menschen und ihrem im Labor geklonten Nervensystem:
Die Signalmuster des Labor-Nervensystem verhalten sich vermutlich symmetrisch zu denen im Nervensystem des betreffenden Menschen, also der Mensch und sein Teil-Klon sind wie die beiden Flügel eines Schmetterlings. DAS ist die passendere Definition des Schmetterlings-Effekts, der offenbar eine real existierende Herrschafts-Technologie ist und ALLE Bereiche in Staaten und Gesellschaften auf dem Globus durchdringt und beherrscht - auch und ganz vorne mit dabei: DIE MEDIEN!
Montag, 14. April 2014
Der Faschismus-Vorwurf gegen Koran und Islam
Sonntag, 23. Februar 2014
Taxi, Tuxedo & andere Hüllen
Aber augenscheinlich verwenden die HighTech-"User" für ihre "Vehikel-Menschen" auch den Begriff T-Shirt, Hemd, New Jersey, Tuxedo bzw die Symbole dafür. Das kennt man ja aus etlichen SciFi-Filmen (zB Men in Black), dass Aliens sich Menschen ähnliche Hüllen zulegen, in Menschen schlüpfen bzw sich deren Inneleben bemächtigen. Zur dieszüglichen Verwendung des Begriffs Tuxedo existiert auch der Name einer Musikgruppe Tuxedo Moon, was eine interessante Verbindung zum Topos von den 2 Monden, bzw zur Existenz eines zweiten Mondes gibt, wie er auch oft in SciFi-Zusammenhängen auftaucht - und offenbar auch in der Realität.
Aber wie passt das Linux-Maskottchen "Tux" in den Zusammenhang?
Aber ich habe schon länger den Verdacht, dass es unabhängig von einem Betriebsystem eine heimliche Kommunikation und Fernsteuerung von Computern direkt über ihren Prozessor gibt, der wohlmöglich ein Microcontroller ist. Taktraten im Mhz- oder GigaHertz-Bereich sind Funkfrequenzen, die einige Meter weit strahlen und als Störsignale und Elektro-Smog den Radio-Empfang stören können. Aber mit geeigneten Empfangsgeräten und Sendern können Experten aus Nachbarwohnung vielleicht direkt mit dem Prozessor bzw der Hauptplatine kommunizieren, also Daten auslesen und manipulieren (ein Abbild des PC-Desktops bekommt man aus vielen Metern Entfernung hin, wie schon vor Jahren in den Mainstream-Medien gezeigt wurde).
Montag, 27. Januar 2014
Das Ed Snowden Interview
Freitag, 3. Januar 2014
Churchill über Klon-Fleisch
Montag, 23. Dezember 2013
Der Bevormunds-Wahn der Medien
Freitag, 1. November 2013
Scheiss auf die SPD
Das JobCenter antwortet auf meine eingereichten Unterlagen erst nach einem halben Jahr, meine Beschwerde bei der Geschäftsführung wird gar nicht beantwortet, erst nachdem ich mich beim Landes-Arbeitsminister beschwere, kommt Bewegung in die Sache, allerdings würdigt auch der mich keiner direkten Antwort. Immer wieder hatte ich einen Bescheid reklamiert, jedoch man hat mich mit dummerhaften Verwaltungsunsinnigkeiten verarscht. Dass nun plötzlich etwas möglich ist, sogar rückwirkend und ohne dass ich es beantragt hatte, offenbart die Willkür. Man hat mir noch nie eine Weiterqualifizierung unterstützt, und verweigert mir aktuell eine nicht mal einwöchige Weiter- bzw Fortbildung auf der Basis meiner zwei Ausbildungsberufe, will mich statt dessen in die x-te Disziplinierungsmassnahme zwingen. Der sog. NSU, Nieder-Sächsischer Untergrund, also der Inlandsgeheimdienst des Bundeslandes Niedertrachten, hat in allen Schlüsselpositionen seine Leute, und so spielen sich JobCenter, Vermieter, Sozialgericht, Amtsgericht und die Rechtsanwälte als Marionetten oder Aktivisten des NSU sich gegenseitig hinter meinem Rücken und über meinen Kopf hinweg Bälle zu, um mich auszutricksen, finanziell noch weiter auszubooten und divers zu drangsalieren. Diesen Geheimdienst-Ferkeln ist nichts zu drecksauhaft, als das die sich nicht so benehmen würden. Das ist ein absolut charakterlich heruntergekommenes Gesindel, egal ob mit Dr.-Titel als Gerichtsjurist, oder als korrupter Rechtsanwalt oder Vermieter. Überhaupt scheint der Geheimdienst / NSU, in alle sozial relevanten Schlüsselpositionen die schlimmsten, rechts-aussendsten Figuren zu positionieren, um jedwede linke, soziale Anwandlung im Keim zu ersticken und mit militaristischen Stiefeln zu zertreten. Offenbar ist es egal welche Partei die Regierung stellt, letztlich entscheiden die Geheimdienste, und mit denen hat man es im Alltag überall zu tun - nicht mit den Politikern und ihren Spielereien in ihrem Polit-Theater. Auf Grund der langen Antwortzeiten immer mit dem Risiko, dass man behauptet, gar keine Post von mir bekomen zu haben, obwohl ich meine Post meist persönlich bei den Adressaten innerhalb der Stadt in deren Briefkasten werfe, hatte ich mir ab dem Frühjahr angewöhnt, meine Briefeinwürfe mittels Funkuhr und Kamera zu dokumentieren (die paar Euro für die billigen Geräte habe ich mit gespartem Einschreibe-Porto bald raus, ausserdem brauchte ich eh einen neuen Wecker und ein Funkwecker ist kaum teurer als ein normaler, und auch mit billigen Fotoapparaten (20 €) kann man kurze Videos machen). Manchmal filme ich auch die Papiere, die ich in den Briefumschlag stecke, damit niemand behaupten kann, der Briefumschlag sei leer gewesen oder hätte bestimmte Unterlagen nicht enthalten.
Mittwoch, 16. Oktober 2013
Wahl-Nachlese
Hingegen eine Einladung (die eigentlich eine Vorladung ist) zu einem Gespräch über die berufliche Situation, würde wohl kein normaler Mensch als Meldung verstehen. Es ist ein Gespräch zwischen Menschen mit unterschiedlichen Interessen, also teils ein Gegen- manchmal auch ein Miteinander, es müssen eventuell schwer wiegende Entscheidungen getroffen und Schriftstücke unterschrieben werden. Solche Dinge sind das Geschäft von gutbezahlten, besonders geschickten Verhandlern. Wer da krank ist, läuft Gefahr über den Tisch gezogen, also ausgetrickst zu werden.
Nun ist es aber so, wer solch einen Gesprächs-Termin platzen lässt, weil er krank und vom Arzt auch krank geschrieben ist (Gelber Schein / AU-Bescheinigung), der ist damit nicht per se entschuldigt - ihm drohen Sanktionen von der Behörde! Denn das Gesetz und die Behörde vermischen solche Gesprächs-Termine und reine Melde-Termine, und sagen, wer krank geschrieben ist, ist damit nicht per se unfähig, zu einem Melde-Termin zu erscheinen.
Wenn man unter einem Melde-Termin das verstehen würde, was der Begriff bedeutet, könnte man dem vielleicht sogar zustimmen, denn wer es aus eigener Kraft zum Arzt schafft, kann sich vielleicht auch noch zwecks Meldung zum JobCenter schleppen. Aber ein Gespräch über die berufliche Situation ist keine Meldung mehr. Jedoch Gesetz und JobCenter machen da keinen Unterschied. Man könnte das für Gesetzes-Pfusch halten, aber die Hartz-4-Gesetze wurden ja nicht von Peter Hartz oder Gerhard Schröder persönlich nach Feierabend am Küchentisch geschrieben, sondern von Heerscharen von Experten und Spezialisten für Sprache und Juristerei und Arbeitsrecht und was nicht noch alles. Also es ist Absicht, Vorsatz.
Und wenn man die Konsequenzen bedenkt, also dass ein wirklich Kranker zusätzlich zu seinem Kranksein noch eine Sanktion (Geldkürzung) reingewürgt bekommt, dann ist das dem zu Grunde liegende Gesetz schon fast verbrecherisch zu nennen.
Und die dafür Verantwortlichen haben sich wieder zur Wahl gestellt.
Freitag, 20. September 2013
Tschetschenienkrieg überlebt, vom hiesigen "Gesundheits"-wesen fast umgebracht: TV-Journalistin Mikich
Dienstag, 18. Juni 2013
Fortsetzung: Puppe aus Luft: 1Q84
So gibt es an einer Stelle eine kurzen erzählerischen Seitenstrang zu einem russischen Autor einer früheren Epoche, und dessen Reise auf die Insel Sachalin, aber man weiss nicht recht, was das soll. Nebenbei wird irgendwie auf die besondere Form der Insel hingewiesen, und wenn man sich die anschaut, und auch noch auf den japanischen Namen der Insel (Karafuto-to), dann fällt der Groschen: Kar! Da war doch was. Mittlerweile habe ich in drei Romanen einen Bezug zu einem Kar entdeckt, im Zusammenhang mit Total- bzw Willkürherrschaft.
Beispielsweise spielen in 1Q84 die sog "Little People" eine wichtige und mystisch-mächtige Rolle - auch beim Gedankenlesen. Das erinnert an den Film Being John Malkovich, wo aus einem Gebäude, das augenscheinlich für sehr kleine Leute gebaut wurde, ein direkter Zugang in den Kopf von John Malkovich gefunden wird.
Die Frage ist, ob Murakami die Idee für seine "Little People" aus dem Film übernommen hat (und wer weiss woher die Filmemacher ihre Idee habe), oder ob er eine zwar geheime, aber Wirklichkeit beschreibt. Könnte aber auch schlicht eine Allegorie auf jene geheimen Leute sein, die zwischen den Fugen der Gesellschaft leben, und die sich klein machen und (moralisch) verbiegen müssen, für diese Art Leben ausserhalb von Gesetz, Moral und Normalität.
Zwei weitere Aspekte spielen in 1Q84 eine wichtige Rolle: Die mit Gewalt gegen zu böse und zu gute Menschen herzustellende weltweite Balance von Gut & Böse (Der Roman "Die Auserwählten" behandelt ein ähnliches Thema), Eins-Sein und Getrennt-Sein.
Als Hauptthema beschreibt der Roman in mystisch verbrämter Art eine real existierende Herrschafts- und Versklavungstechnologie. Was im Roman als "Puppe aus Luft" (eigentlich ein Kokon, gesponnen aus Luft. Hinweis auf die Stringtheorie?) mystifiziert wird, dessen Puppen-hafter Inhalt das Abbild einer lebenden Person ist und als deren "Seelen-Schatten" bezeichnet wird (die Puppe im Kokon, als "Tochter"-Organismus, als Abbild eines bereits existierenden Menschen, des sog. "Mutter"-Organismus). Die Puppe fungiert als "Perceiver" bzw "Receiver".
Die auf dem hinteren Buchdeckel zitierte Meinung einer japanischen Zeitung, die Texte des Autors seien hilfreich zum Verständnis der modernen Welt, sind eine Bestätigung, dass Murakami sich mit tatsächlich praktizierten ungeheuerlichen Ideologien und Technologien der Herrschaft und Versklavung befasst.
Die mutmassliche Entsprechung im wirklichen Leben ist ein gezüchteter Labor-Klon aus entnommenen Körperzellen und -geweben, oder auch nur DNA-Proben lebender Menschen. Weil die Zellen im Labor, und der Mensch von dem sie stammen, quasi eine gemeinsame "Seele" haben, stehen der Stamm-, Ursprungs- bzw Mutterorganismus (der lebende Mensch) und seine im Labor weiterlebenden Körperzellen in einer geheimnisvollen Verbindung miteinander (Die Mietmäuler und Propagandisten der Herrschenden bezeichnen diese unsichtbare Verbindung ebenso euphemistisch wie zynisch als "Liebe"). Was der betreffende Mensch denkt, sieht und tut, das bildet sich offenbar auch im nervlichen Verhalten der Laborzellen ab, die quasi wie ein Per- oder Receiver für Signale vom Ursprungsorganismus fungieren. Wenn die Nervenimpulse des Labor-Klons mittels Sensoren empfangen werden (der vielleicht kein vollständiger Mensch sein muss, sondern eventuell genügt ein dreidimensionales neuronales Gewebe- und Zellgebilde) und die Impulse richtig zugeordnet werden, hat man direkte Informationen aus dem Inneren des betreffenden Menschen - mithin die totale Überwachung (Der Feind in deinem Körper) des betreffenden Menschen erreicht. Das ist keine blosse Fiktion, das ist Realität!
Im Roman werden diese Überwachungsfähigkeiten kleinen Ausserirdischen (den "Little People") zugeschrieben, die schon immer im Verborgenen "da" waren, seit es Menschen auf der Erde gibt. (Einschub: Warum könnten die Herrschenden wollen, dass wir an ausser-irdische Mächte glauben? Um von sich abzulenken. Um Solidarität zu ernten - wir Erdlinge zusammen gegen die Aliens. Um die Machtverhältnisse als ewiglich und unumstösslich zu suggerieren, weil das Leben auf der Erde schon immer von Ausserirdischen bestimmt wurde). Naheliegender scheint es, hinter diesen Technologien jedoch die global vernetzten Geheimdienste und Militärs zu vermuten.(Einschub: Wegen dem Kontext mit einer religiösen Sekte könnte es insgesamt eine inhaltliche Parallele mit dem Buch "Der Name der Rose" geben).
Weil diese Herrschaftstechnologien mittlerweile ein so hohes wissenschaftliches und macht-technologisches Niveau erreicht haben, und man wohlmöglich schon Informationen aus anderen Dimensionen und Welten erlangt hat ("Gott steckt in den Atomen"), darum kommen uns die Angehörigen der Herrschaftseliten zunehmend wie Ausserirdische vor. Aber vielleicht sind wir Erdlinge tatsächlich nur die Spielfiguren in den unsichtbaren Händen kleiner ausserirdischer Wesen, die in irgendwelchen Dimensionen zwischen den Elementarteilchen leben, und deren Macht sich umgekehrt-proportional zu ihrer Winzigkeit verhält.
Zwar habe ich den über 1000 Seiten dicken Roman ziemlich verschlungen, weil er Aspekte zusammenbrachte, die mich seit einiger Zeit beschäftigen, und weil ich auf weiterführende Andeutungen und Informationen hoffte - wurde aber enttäuscht. Als ich kurz vor Schluss mal innehielt fand ich, dass von der Geschichte nichts nachbleibt - ich hatte das Gefühl, der ganze Roman ist eine mit Uhrwerk ähnlicher Stoik gesponnene Puppe aus Luft - ein grosses Nichts. Die Begeisterung der Kritker kann ich darum nicht ganz teilen.
Montag, 1. Oktober 2012
Vom Stierkampf-Gegner zum bedingten -Befürworter
Jene Vorstellung im Kopf, es gehe beim Stierkampf um ein Kräftemessen zwischen Mensch und Natur oder zwischen zwei Individuen, wobei das Ende des Kampfes offen sei oder sein sollte, aber der Mensch mit unfairen Methoden kämpft, weil er bewaffnet ist und Helfer hat, diese Vorstellung ist zwar sympathisch, geht aber von falschen Voraussetzungen aus.
Wenn man die Art des Tötens im Schlachthaus und in der Arena vergleicht mit der naturlichen Art, wie Stiere früher in der wilden Natur umgekommen sind, dann ähnelt der Stierkampf wohl weitgehend der Erbeutung durch ein Rudel Wölfe, Löwen oder Hyänen.
Ich ernähre mich seit 27 Jahren fleischlos. Link zum Vegetarierbund
Dienstag, 11. September 2012
Fortsetzung: Staatsgeheimnisse die uns täglich ganz real bedrohen
Wenn dem so ist, dann läge in einer Verbesserung des Sensors grosses Potential. Ich rede hier von den Versuchen eines Laien, die real existierenden Praktiken der Macht-Eliten irgendwie nach zu vollziehen. Vorstellbar ist beispielsweise als Sensor einen grossen, empfindlichen Supraleiter zu verwenden! Bekanntlich wird alles was technisch machbar ist und den herrschenden Eliten irgendwie nutzten kann, tatsächlich auch gemacht. Einerseits wird zwar behauptet, ein Problem der Supraleiter sei ihre Sprödigkeit, anderseits gibt es von Fachleuten aber die Empfehlung, die Empfangsfläche von Supraleitern durch einen sog. Flusstransformator zu vergrössern, der in Zeichnungen als Ring (-Antenne) eines Supraleiters dargestellt wird.
Solch ein supraleitender Ring lässt eher an einen Draht, ein Kabel oder gar ein Rohr denken, denn der elektrische Supraleiter muss vermutlich gekühlt werden. Denkbar wäre, dass es supraleitende Gase gibt, beispielsweise zeigt flüssiger, gekühlter Sauerstoff Magnet empfindliche Eigenschaften.
Man stelle sich also beispielsweise vor, flüssiger, eisgekühlter Sauerstoff als Supraleiter in einem Rohr, das unterirdisch als Ring um eine ganze Stadt herum gelegt ist und selbst schwächste magnetische Muster empfängt, wie sie beispielsweise durch Nervenaktivität entstehen. Der gigantische supraleitende Sensorring empfängt also auch die Hirnsignale der Menschen in der Stadt. Sämtlicher Elektrosmog wird durch raffinierte Elektronik rausgefiltert.
Um die Hirnsignale der Menschen voneinander unterscheiden zu können, verwendet man als Referenzquelle für persönliche, körperspezifische Intervalle und Takte die DNA und die im Labor weitergezüchteten Nervenzellen ausgewählter Zielpersonen, denen man bei normalen oder fingierten ärztlichen Untersuchungen und Behandlungen Körpergewebe entnommen hatte. Ich kennen keinen SciFi-Film, der so etwas beschreibt. Auch das kann darauf hindeuten, das wir es dabei mit der Wirklichkeit zu tun haben. Der folgende Ausschnitt aus dem George Lucas Spielfilm THX1138 weist zwar nicht auf diese Technologie hin, könnte aber als Indiz für meine Vermutung genommen werden. Die beiden Szenen gehören schon im Original zusammen.
Montag, 13. August 2012
Gedenken an den Mauerbau des Kapitalismus
Elektronische Internet-Plattformen für die Kontaktsuche und den Gebrauchtmarkt scheinen zwar übersichtlicher und bequemer als solche riesigen Zettelwände, aber die unübersichtlichere Papierform, wie am funktionierenden! Beispiel aus dem Osten gezeigt, hat es hier zu Lande ja nie gegeben, also Internetplattformen verbessern hier nichts bereits Vorhandenes, sondern verschieben den virtuellen Mauerbau nur auf eine höhere technische Ebene - und viele lassen sich blenden und vorm PC beschäftigen, eben weil es neu, bunt, sauber, bequem ist. Dass es auch teurer und zentral überwachbarer und informationell ausbeutbarer ist, wird dabei vergessen. Auch wird die Übersichtlichkeit von Internetplattformen wieder zunichte gemacht indem es mehr als eine davon gibt, was wahrscheinlich sogar noch als Angebotsvielfalt missverstanden wird, nicht begreifend, dass es faktisch wie eine unsichtbare Mauer ist.
Hingegen ein konkreter physischer Ort, beispielsweise wie im bebilderten Beispiel, in unmittelbarer Nähe eines Bahnhofs, ist durch nichts zu ersetzen. Sicher ist auch das schon eine Auswahl und Eingrenzung, weil es örtlich gebunden ist und weil Bahnhöfe nicht die einzigen Verkehrsknotenpunkte sind, aber es sind natürliche Grenzen, keine künstlich geschaffenen um Profit zu machen, und die auf der Hand liegende Idee, an einem zentralen und von vielen unterschiedlichen Menschen frequentierten Verkehrsknotenpunkt mit Verweilmöglichkeit ein Schwarzes Brett einzurichten, als Kontakt und Tauschbörse, ist einfach unschlagbar, war jedoch bei uns wohl nie Realität, weil hier nicht die Bedürfnisse der Bevölkerung gelten, sondern die der technischen Macht-Eliten.
Die grössten physischen Schwarzen Bretter, die ich kenne, sind in Universitätsgebäuden, aber Studenten sind eine extrem aktive, aber auch sehr schmale gesellschaftliche Gruppe, die noch dazu gerne unter sich bleibt.
Der Kapitalismus errichtet überall Grenzen und Mauern, um sich die anschliessenden Mauer-Durchbrüche und Brückenbauten über Grenzen hinweg gut bezahlen zu lassen, und um die Ströme von Menschen und Informationen zu kontrollieren. Die Menschen also zunächst physisch und virtuell einhegen, beispielsweise durch einen Alltag der geprägt ist von mindestens acht Studen Arbeit, und sich dann die Ausbrüche und kleinen Fluchten dieser kapitalistischen Häftlinge und Sklaven in die Freiheit fürstlich entlohnen zu lassen = Freizeitindustrie.
Montag, 9. Juli 2012
Verständnis für Beschneidung(en)
Die Abtrennung der Vorhaut bei jüdischen Kindern stammt aus der Zeit der jüdischen Gefangenschaft in Ägypten und war usprünglich ein Ritual zur Kennzeichnung der Juden als Sklaven. Sicherlich kann man auch und gerade aus schlechten Zeiten auch einigen Gewinn an Lebensreife ziehen, wie beispielsweise die Bürger der ehemaligen DDR beweisen. Man könnte das Beibehalten der Beschneidung aber auch als eine Art "Stockholm-Syndrom" auffassen.
Die Beschneidung bedeutet sicher auch eine gewisse nervliche Abstumpfung im genitalen Bereich, mit mutmasslicher Wirkung auf die gesamte Person. Die Entfernung dieses „Zipfels der Lust“ kann somit auch als eine vorbeugende Zügelungsmassnahme gegen allzu ausschweifende Sexualität verstanden werden. Damit begründen aber auch Muslime die Beschneidung ihrer jungen Mädchen. Die Desensibilisierung des sensibelsten Bereiches eines Mannes, also seines Genitalbereiches, kann und soll vermutlich auch einer Stärkung des Gegenteils, nämlich seiner Kampfbereitschaft dienen. Der jüdische Mann soll vermutlich kein Playboy werden, sondern kämpferischer Verteidiger des Judentums und seiner jüdischen Gemeinde, der er angehört, durch die Beschneidung. Das ist vielleicht geschichtlich verständlich und nicht verwerflich.
Last but not least kann die Beschneidung auch als eine Art Opfergabe an den Schöpfer bzw an das Schicksal aufgefasst werden. Ähnlich wie Abraham einen Sohn bereit war zu opfern. Die Opferung eines wertvollen aber doch verzichtbaren Körperteils aus dem Zentrum des körperlichen Daseins ist vielleicht soetwas wie ein kontrolliert vorweggenommener Schicksalsschlag, welches sich mit dieser Opfergabe vielleicht milde stimmen lässt. Wenn geheiratet wird, gibt es die jüdische Tradition ein Trinkglas als Symbol für die Zerbrechlichkeit des Glücks, zu zertreten. Vielleicht geht es bei diesen Ritualen darum, dem Dasein als Mensch die allzu übermütigen Spitzen zu nehmen und Demütigkeit zu verbreiten. Weil der Verlust der Vorhaut als Opfergabe nicht primär die Eltern trifft, aber von ihnen bzw der Gemeinde veranlasst wird, deren männliche Mitglieder ja selbst auch in ihrer Kindheit beschnitten wurden, bedeutet das eine Verschachtelung von Verantwortlichkeiten und somit auch eine Generationen übergreifende Verflechtung der Gemeindemitglieder, also eine Stärkung des Zusammenhaltes - allerdings mittels eines Eingriffs in die körperliche Unversehrtheit des Kindes. Wohlmöglich könnte man die männliche Vorhaut als religiöse „Sollschnittstelle“ sehen, vom Schöpfer genau dafür geschaffen, zu scheiden wer opferbereit, also absolut Gottesfürchtig ist und verstanden hat, wie Leben und Schicksal in weiten Teilen aufgefasst und gepflegt werden, oder wer scheinbar selbstsüchtig und einer vermeintlich unerreichbaren körperlichen Perfektion nachstrebend sich angeblich zu viel anmasst. So aufgefasst habe ich Respekt und einige Sympathie für das jüdische Beschneidungsritual.
Aber es gibt eben auch die ausserjüdische Welt, den nicht-jüdischen Staat, in dem die jüdischen Gemeinden nur ein Teil sind, und der seine eigenen Grundgesetze hat, die ja durchaus von allen Staatsbürgern gestalteter, getragener, einleuchtender Konsens sind oder sein sollten.
(Übrigens bin ich KEIN Gegner der religiösen Praxis des Schächtens).
Die Beschneidung ist aber faktisch eine Körperverletzung eines Kleinkindes. Wem gehört das Kind? Allein den Eltern, der jüdischen Gemeinde, oder der gesamten Gesellschaft? Gibt es nicht Zeit gemässere Formen für Opferbereitschaft zur Anbindung an den Schöpfer?
Viele auch nichtjüdische Kinder kennen leichtere Formen der Körperverletzung beispielsweise von Impfungen, von denen manche schmerzhaft waren und dauerhafte Narben hinterliessen. Auch diese Körperverletzungen geschahen im Namen einer höheren Instanz, zum Wohle des Kindes aber auch der Gemeinschaft als Ganzes.
Das Problem einer freiwilligen Beschneidung eines erwachsenen jüdischen Mannes läge sicherlich auch darin, dass es für seine Glaubensgemeinde keinen Besitz anzeigenden Charakter mehr hätte. Es wäre mehr ein ganz persönlicher Akt. Ein unbeschnittener Junge in einer jüdischen Gemeinde ist offenbar soetwas wie ein unsicherer Kandidat, einer auf den die religiöse Gemeinde nicht bauen kann oder möchte.
Aber wir leben im Zeitalter der globalen Standardisierung von Werten und Normen, da braucht es als Komplement mehr Individualität. Auch die Beschneidung ist ein Akt der Gleichmacherei. Es gibt eine Notwendigkeit zur Übernahme von Bewährtem, aber auch zur Abschaffung sinnlos gewordener Rituale, der zunemehnden Gleichmacherei und Entmenschlichung etwas Individuelles und dennoch Institutionelles entgegen zu stellen. Der Jude Götz Aly hat in einem seiner jüngeren Bücher die geistige Regheit und Kreativität seiner deutschen Glaubensbrüder und -schwestern anerkannt. Und der Italiener Primo Levi hatte die innere Trägheit seiner jüdischen Vorfahren beklagt. Also: Können Juden einen der Moderne angemessenen, individuelleren Opfer-Ersatz finden, anstelle der Entfernung der männlichen Vorhaut?
Eine Religion, die ohne Beschneidung angeblich im Kern getroffen wird, und deren Gemeinden ohne männliche Vorhautbeschneidung zerfallen, ist das nicht absurd?
Ein paar andere Kommentare: "Wo bleibt die Religionsfreiheit des Kindes?""
"Wir sind sehr gut und mit Begeisterung in der Lage, Diskurse nicht nurzu ertragen, sondern auch zu befruchten und zu befördern."
Donnerstag, 16. Februar 2012
Doktor Schiphago und unsere Medien
Die Art der Bakterien-Bekämpfung mittels Viren erscheint logisch: Bakterien sind ja genauso Zellen wie die aus denen unser Körper besteht. Wenn unsere unterschiedlichen Körperzellen das Angriffsziel unterschiedlicher Viren sein können, dann müssten eigentlich auch Bakterienzellen virale Feinde haben.
Das ist so grundlegend logisch, dass man die Ignoranz dieser Tatsache (in der Schule, in den Medien und womöglich auch im Medizinstudium) eigentlich nur als gezielte, vorsätzliche Volksverdummung bezeichnen kann.
Erst jetzt, wo die teure Waffe Penicilline zunehmend stumpf wird, durch exzessiven Missbrauch in der Tiermast und ungezielten Einsatz in der Humanmedizin, die Gewinne der Pharmaindustrie geringer zu werden drohen, erst jetzt taucht hier in den westlichen Medien die andere, die preisgünstigere Bekämpfungsmöglichkeit mittels Phagen auf.
Warum hat anscheinend niemand zuvor diese logische Bekämpfungsalternative zum Thema gemacht, bzw wer hat solche Stimmen mundtot gemacht? Wie sind wir und die Medien so engstirnig konditioniert worden? Wer hat diesen gesellschaftlichen und medialen Tunnelblick geformt?
In der o.g. ARTE-eportage sind französische Ärzte und Journalisten nach Tiflis in Georgien gefahren, in das ehemalige Zentrum der Phagentherapie, aber keiner scheint die Experten in der dortigen Klinik gefragt zu haben, ob sie denn nicht den prominenten Fall des MRSA-Patienten Guillaume Depardieu mitbekommen haben. Und da heisst es immer, die Welt sei ein Dorf.
Mittwoch, 8. Februar 2012
Fortsetzung Filmkritik: GATTACA
Das Motiv ähnelt einem in den 70er Jahren verwendeten Begriff der britischen PopMusikGruppe T. Rex, die in einem ihrer Songs von einer „Chrome-Sitar“ sangen. Eine Sitar ist ein Saiteninstrument, das über sog. RESONANZ-Saiten verfügt! Offenbar funktioniert moderne Herrschaftstechnologie auch über Fäden, Saiten, Strings, die wie Chrom glänzen und mit irgendetwas oder irgendwem in Resonanz schwingen. Womöglich bestehen die Strings aus Graphit-ähnlichen (wie Chrom glänzenden) supraleitenden Kohlenstofffasern, sog. Nano-Tubes. Wie die Film-Szene zeigt: gegenüber diesen Empfangs-Saiten oder -Strings schrumpft der Mensch offenbar zum Zwerg - sei es tatsächlich im physischen Verhältnis, oder im Sinne seiner Eigenständigkeit und Selbstbestimmung als Individuum.
Standing on a corner
Of the chrome sitar
Everybody ask who the hell you are
Somebody scream and shout, somebody spoke
Somebody said that life is just a joke **
Princess outrage with deductable grave
Scream of her love but you know I was brave
Octoganic angle, measuring the stars
Trying to run away with a chrome sitar
Quelle: T.Rex Lyrics: Chrome Sitar
"measuring the stars": wie wohl alle gebildeten Briten kannten sicher auch die Musiker von T. Rex ihren Shakespeare. Dort heisst es im König Lear: "Die Sterne, die Sterne bilden unsre Sinnesart"
In einer anderen Szene scheint der Film ein Fazit über sich selbst zu ziehen:
Die Szene könnte aber auch eine konkrete inhaltliche Aussage sein: Der sanft-tastende, informationelle Total-Zugriff auf unser Privatleben erfolgt womöglich auch mittels Gas (Methan?).
Mein Filmfazit: langweilig, irreführend, verharmlosend. Wer nicht schon ein bisschen in der Problematik drin steckt, wird durch den Film nicht aufgeklärt oder informiert, und auch nicht gut unterhalten, sondern wohl eher an der Nase herumgeführt.
Ich glaube, der Zugriff der Macht-Eliten auf unsere Individualität und unser Leben basiert zwar auf diversen Körperbestandteilen, geht jedoch weit über das vom Film Suggerierte hinaus - qualitativ und quantitativ. Beginnend mit Haaren, Hautschuppen, Fingernägeln, Urin und der daraus gewonnenen Erbinformationen (DNA), über Blut bis hin zu möglichst viel entnommenen Körpergeweben welche insbesondere Nervengewebe enthalten (beispielsweise Haut). Mittels der individuellen Eigenschaften unserer Körpergewebe sowie superempfindlicher Sensoren werden wir dann ständig bis aufs Mark überwacht.
Die quantenphysikalische Crux ist, über je mehr unserer Körpergewebe die Überwachungs-Eliten verfügen, desto weniger spielen Distanzen zwischen Überwachungsobjekt und Überwachungs-Antennen eine Rolle, also je Individuum-spezifischer die Erkennung möglich ist, desto grösser kann die Distanz sein, soweit, dass zwischen dem/den Überwachten und den Überwachungs-Antennen / -Sensoren die Distanz wohl unendlich sein kann.
Ein Beispiel aus der Biologie der Pflanzen hilft vielleicht, das Problem zu veranschaulichen:
Erinnert sich noch jemand an die Schlagzeilen vom sog. weltweiten Bambussterben vor etlichen Jahren?
Auf dem ganzen Globus haben fast gleichzeitig alle Pflanzen einer bestimmten Bambusart geblüht und sind dann eingegangen. Das Besondere war, dass Bambus allgemein nur einmal im Leben (60 bis 100 Jahre) blüht, dann abstirbt, und dass es auf der ganzen Welt nahezu gleichzeitig passierte (3 bis 4 Jahre Zeitraum bezogen auf 100 Lebensjahre sind eine Toleranz von 3-4 %, also minimal). Der Grund war, dass alle diese Pflanzen Ableger, also Klone, einer einzigen Stammpflanze waren, also alle das exakt identische Erbgut hatten. Wir haben also eine globale Synchronizität oder Simultanität auf der Basis identischer Gene.
Laborkulturen unserer Körpergewebe sind ebenfalls Klone von uns.
Die Tatsache unserer elektronischen Überwachung wird von dem Film komplett ignoriert. Der im Film erweckte Eindruck, ständig würden irgendwelche Körperausscheidungen von Leuten eingesammelt und ausgewertet, um allein dadurch überwacht und identifiziert zu werden, ist in dieser alleinigen und passiven Form eine Irreführung und Verharmlosung.
Anderseits weist der Film durch den permanenten Umgang der Überwachungs-Eliten mit den Körperbestandteilen der Überwachten auf die unterschätze Gefahr des gierigen Zugriffs der Macht-Eliten auf unsere Körper hin.
Fortsetzung: Wettervorhersage aus Kanada
(Für) ihre(n) Wetterexperten [Jörg Kachelmann] (...) werden die Winterspiele in Kanada Heimspiele sein. Doch das bleibt geheim.
Kaum jemand hat erfahren, dass der populäre Wettermoderator bereits im Juli 2003 nach Kanada ausgewandert ist.
Im Landesinnern (...) hat er sich in einer Ranch ein TV-Studio eingerichtet mit Kameras, Satellitenanlage, Green Screen. Die geballte Technik erlaubt es ihm, jahrelang in der ARD aufzutreten, ohne dass jemand merkt, dass er tausende Kilometer entfernt ist.
Zwar verbringt Kachelmann nach wie vor einen guten Teil seiner Zeit in der alten Heimat. Aber hauptsächlich prägt er die Form der Wettervorhersage in deutschen Wohnzimmern von jenseits des Atlantiks.
Doch diesseits soll niemand davon Wind bekommen. Zu viele Zuschauer könnten sich hintergangen fühlen, wenn sie erfahren würden, dass ihr Jörg Kachelmann ihnen ihr heimisches Wetter vor einer grünen Leinwand im kanadischen Seenland erklärt.
Quelle: Das Buch von Thomas Knellwolf: Die Akte Kachelmann. Anatomie eines Skandals
(Natürlich ist nicht Kachelmann der Skandal, sondern Justiz und Medien)
Dienstag, 7. Februar 2012
Fortsetzung: Die Shoah als ein Teil des Holocaust
Für den geplanten und zum grossen Teil durchgeführten Völkermord der Nazi-Faschisten an den Juden gibt es von den Opfern den Begriff der Shoah. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob nur die Opfer, also nur Juden, diesen Begriff verwenden sollten. Das ändert aber nichts daran, dass für mich die Shoah nur ein Teil des Holocaust, also der Gesamt-Vernichtung aller Nicht-Faschisten ist.
Der Begriff Holocaust stammt aus dem Griechischen und bedeutet „vollständige Verbrennung“. Er scheint also kein allein biblischer Begriff zu sein. Auch als Symbol scheint eine „vollständige Verbrennung“ kein allein biblisches Symbol zu sein.
Eine „vollständige Verbrennung“ der Opfer des Nazi-Faschismus‘ wurde konkret und im übertragenen Sinne praktiziert: Man hat die getöteten Lagerinsassen in Öfen verbrannt, hat also ihre Körper völlig beseitigen wollen, womit es kein Grab und somit keinen Ort der Trauer geben sollte. Und es sollte damit vermutlich auch die Tat und Tatspuren vernichtet werden. Auch ging es den Nazis um die Auslöschung der Erinnerung an die Opfer. Ihr Besitz wurde konfisziert und unter den Nazis aufgeteilt.
Es ging den Nazis also um die Tilgung aller Anti-Nazis aus dem Leben, der Wahrnehmung und der Erinnerung, quasi um die Umkehr des Schöpfungsaktes, so als habe es nie Juden, Zeugen Jehovas, Sinti, Roma, Zigeuner, Kommunisten, Demokraten, Behinderte, Kranke, Schwule, Anarchisten, Moderne-Kunst-und-Jazz-Liebhaber, Individualisten, und viele andere mehr im Deutschen Reich und auf Erden gegeben. Die Umkehr des Schöpfungsaktes, und nun doch im biblischen Verständnis, das Gegenteil von Gott, ist der Teufel; und der Teufel wird mit Feuer assoziiert. Der Holocaust also das Symbol einer teuflischen Praxis, einer Anti-Schöpfung: alle Menschen die den Nazis nicht passten, sollten körperlich, geistig und geschichtlich in Rauch verwandelt werden.
Warum aber fokussieren sich die Medien vorrangig und fast allein auf die jüdischen Opfer? Durch ihr Schweigen stellen sie sich in der Sache der anderen Millionen Opfer damit auf die Seite der Täter.
Die Fixierung auf die Juden als Opfer ist bequem und nützlich, weil es ihrer Gemeinschaft heute weitgehend gut geht, sie einen eigenen, berühmten, mächtigen Staat haben, und im mächtigsten Imperium auf diesem Globus, den USA, eine mächtige Lobby. Die deutschen Medien können nun sagen: alles wieder propper mit unseren ehemaligen Opfern; Lektion gelernt, Strafe gezahlt, Busse getan, wir sind wieder wie alle anderen Völker und Nationen, wenn nicht besser. Das alles lenkt so praktisch von allen anderen Opfern und den Prinzipien ab, wie auch heute noch Opfer eines modernen Faschismus produziert werden. Denn der Faschismus als Prinzip ist ja nicht mit dem Ende des zweiten Weltkriegs verschwunden. Er hat sich modernisiert und globalisiert und produziert neue Opfer.
Ich wage die Behauptung: Patienten sind die modernen Holocaust-Opfer:
Wer nicht ganz gesund oder nicht ganz perfekt ist, sucht früher oder später einen Arzt auf. Er oder sie sind dann verloren. Einmal an der Angel, werden Ärzte ihn und sie nicht mehr davonkommen lassen, sei es um ihre Patienten Organ- und Gewebe-mässig auszubeuten, und/oder um reiche Patienten chirurgisch von ihrem Geld zu trennen.
So, wie die Opfer des Nazi-Faschismus als solche von der übrigen Gesellschaft ignoriert und man sich die Verhältnisse schöngeredet hat, so macht man es heute im alltäglichen Medizin-Faschismus.
Fortsetzung: Fahrenheit 451: die unfassbare Metabotschaft
Auch war Truffaut als Regisseur angeblich gradezu besessen von den Bücherverbrennungs-Szenen, und er und sein Hauptdarsteller Oskar Werner, der selbst ein Verfolgter der Nazis war und sich im Wald versteckt hatte, war mit Truffaut befreundet, aber diese beiden haben sich im Laufe der Filmproduktion immer mehr entzweit - vielleicht weil Werner eins zu eins an die Geschichte glaubte, wohingegen Truffaut offenbar doppelbödig dachte und eine Metabotschaft unterbrachte.
Denn die Nennung einer exakten Temperatur, bei der Bücherpapier angeblich zu brennen beginne, scheint Unsinn zu sein. Bei so unterschiedlichen Papierqualitäten, vom edlen, dicken holzfreien Hochglanzpapier eines Fotobandes bis zum dünnen Billigpapier einer Tageszeitung oder eines Taschenbuches, noch dazu unterschiedlichen Umgebungsbedingungen in denen Bücher gelesen werden, in trockenem oder eher feuchtem Klima und Milieu, erscheint eine exakte Temperaturangabe, bei der Bücher brennen, absurder Unsinn.
Als in der letzten Episode der abtrünnige Bücherverbrenner Montag, zu den Buchmenschen in den Wald flüchtet, also eigentlich zu einem Ort der Hoffnung, wird seine Annäherung mit bedrohlich klingender Musik unterlegt und die Kamera fährt einen Schienenstrang entlang, wie wir es aus Filmen über Waggonfahrten in Konzentrationslager kennen.
Auch erscheint die im letzten Kapitel illustrierte Massnahme, dass Menschen ihr Lieblingsbuch auswendig lernen, um es zu bewahren, nichteinmal als poetische Idee überzeugend, geschweige denn realistisch (wer hat zeitlebens nur ein einziges Lieblingsbuch und wer kann und möchte das auswendig lernen?).
Welche Hinweise im Film sprechen für eine andere Meta-Botschaft?
Offenbar gehörte es schon damals zur Praktik von Radio und Fernsehen, Zuschauer in ihren Wohnungen konkret mit in das Live-Geschehen der Sendungen einzubeziehen (die grosse "Fernseh-Familie"), ohne Telefon, Internet oder sonst einen erkennbaren technischen Rückkanal.
Die merkwürdigen "Passfotos" in der Personalakte der Feuerwache, und die Fahndungsfotos des abtrünnigen Bücherverbrenners, zeigen insbesondere auch etliche Aufnahmen von dessen Hinterkopf, was natürlich absurd anmutet.
Es ist von den sog. Buchmenschen die Rede. Das sind jene Menschen welche ihr Lieblingsbuch auswendig lernen und so quasi zu dem jeweiligen Buch werden:
Der Autor lässt es (im englischsprachigen Original) zu einer Verwechslung kommen: Gutmenschen? Nein, Buchmenschen.
Dass Fahrenheit 451 tatsächlich eigentlich von der Technologie des Gedanken-Fernlesens handelt, machen auch zwei Hinweise am Anfang und am Ende des Filmes deutlich, die eine Art Klammer oder Rahmen um den ganzen Film bilden:
Die genaue Temperaturangabe als Titel und damit Beginn des Films, und der fallende Schnee, als Symbol für Eis und Kälte, der die Buchmenschen vollkommen umgibt, am Ende des Films, deuten auf die Technologie der Supraleitung.
Bei der Technologie des Gedanken-Fernlesens geht es einerseits um Supraleitung. Das passiert, wenn ab einer bestimmten tiefen Temperatur, der sogenannten Sprungtemperatur, ein Material plötzlich jeglichen elektrischen Widerstand verliert, sodass es unvorstellbar empfindlich wird für allerfeinste elektromagnetische Bewegungen, wie sie unter anderem beim Denken entstehen. Die exakte Temperaturangabe als Filmtitel deutet auf den Charakter einer Sprungtemperatur, und die verschneite Landschaft am Ende des Films meint die frostigen Temperaturen der allgegenwärtigen supraleitenden Gedankenlese-Sensoren.
Damit ist klar, dass Geräte zum Gedanken-Fernlesen schon mindestens seit den 60er Jahren im Einsatz sind. Das Buch als Vorlage stammt sogar aus den 50er Jahren. Und George Orwell sprach bereits 1948, also rund 10 Jahre zuvor, in seinem berühmten Überwachungsroman „1984„ von Gedankenkontrolle und Geräten zum Gedankenlesen. Denn die Technologie der Supraleitung, als Werkzeug zum Gedanken-Fernlesen, wurde schon rund 50 Jahre vor Orwell entdeckt, um 1900. Das ist für Wissenschaft und Forschung eine verdammt lange Zeit, um diese Technik zu perfektionieren, mit ihr die Welt zu beherrschen und die Menschheit zu versklaven.
Im Film liest der Protagonist den Beginn des Buches „David Copperfield“, von Charles Dickens. Darin wird zu Anfang die Frage gestellt, ob der Autor der „Held seines eigenen Lebens sein werde, oder ob diese Position von jemand anderen eingenommen werde.“
Eine Frage, die man in Zeiten des Gedanken-Fernlesens und folglich sicher auch der Gedanken-FernManipulation gar nicht so einfach beantworten kann.





